Der Fußball-Weltverband FIFA will externe Investoren ins Boot holen und damit Milliarden einnehmen. Die FIFA wolle einen signifikanten Minderheitsanteil an einer neuen Gesellschaft mit dem Namen FIFA Forward Enterprise (FFE), die mit rund 20 Milliarden Dollar bewertet werde, an Investoren verkaufen, erklärte der Verband am Dienstag und bestätigte damit Informationen der Nachrichtenagentur Reuters.
Investoren sollen Milliarden zahlen, aber keinen Einfluss bekommenInvestoren sollen sich mit bis zu 4,2 Milliarden Dollar an der FFE beteiligen können. Die FIFA behalte aber die alleinige Kontrolle sowie das Sagen bei allen Wettbewerben, dem Spielplan, allen Regeln und den sportlichen Entscheidungen. Fußball sei der beliebteste Sport der Welt und fördere dadurch die menschliche und soziale Entwicklung, sagte FIFA-Präsident Gianni Infantino (56). Diese Popularität habe zugleich einen enormen wirtschaftlichen Wert geschaffen, „und wir wollen, dass das weitergeht, weil es das ganze Spiel voranbringt.“ Die Erlöse sollten wieder in den Fußball fließen. Ein FIFA-Sprecher sagte, der Vorschlag werde bald den 211 Mitgliedsverbänden vorgelegt, die zusammen mit dem Fifa-Rat das letzte Wort hätten.










