Ein Bonmot besagt, dass Revolutionen nie dort enden, wo die Revolutionäre sich das ursprünglich mal vorgestellt hatten. Nun, was soll man sagen? Für die italienische Nationalmannschaft, die legendäre Squadra Azzurra mit ihren vier Weltmeistersternchen, war nicht weniger als eine Umwälzung vorgesehen gewesen, ein Epochenbruch nach all den schmachvollen Pleiten der jüngeren Vergangenheit. Doch die Revolution geriet zur Farce. Die Revolutionäre wurden hinfortgeweht, nach gerade einmal 16 Tagen. Und dabei wurde noch nicht mal Fußball gespielt.
Kommentar zu Italiens Nationalmannschaft: Der italienische Fußball ersäuft in seiner Blasiertheit
Klüngeleien, Hauspolitik, Egoismus: Nach der Farce um die Besetzung des Trainerpostens geht die Runderneuerung des Calcio von vorn los – mit noch ungeklärtem Personal.











