PfadnavigationHomePanoramaJapanSender meldet „beträchtliche Zahl“ von Toten nach schwerem ErdbebenStand: 14:22 UhrLesedauer: 2 MinutenEin schweres Erdbeben der Stärke 7,1 hat die südjapanische Insel Kyushu erschüttert und teils schwere Schäden angerichtet. Über 150.000 Menschen wurden aufgefordert, Evakuierungszentren aufzusuchen.Nach einem schweren Erdbeben vor der Insel Kyushu berichten lokale Medien über zahlreiche Tote in einem eingestürzten Einkaufszentrum. Zehntausende Haushalte sind ohne Strom.Beim Einsturz einer Decke in einem Einkaufszentrum in der japanischen Stadt Kashima ist einem Bericht des Senders TBS zufolge eine „beträchtliche Zahl“ von Menschen ums Leben gekommen. Der Sender NHK berichtete am Dienstag, „zahlreiche“ Menschen seien nach dem Einsturz eines Stockwerks in dem Gebäudekomplex eingeschlossen. Kurz zuvor hatte ein Erdbeben der Stärke 7,1 die Region im Südwesten Japans erschüttert. Besonders stark betroffen ist die Präfektur Kumamoto auf der südwestlichen Hauptinsel Kyushu. Eine vorübergehende Warnung vor einem ein Meter hohen Tsunami wurde wieder aufgehoben. Kurz nach der ersten Erschütterung kam es auf Kyushu zu starken Nachbeben. Der Polizei lagen nach eigenen Angaben Berichte über eine mutmaßliche Explosion in der Aeon Mall in der Präfektur Kumamoto vor. Es sei aber unklar, welche Schäden dadurch möglicherweise verursacht worden seien und ob jemand verletzt worden sei, sagte ein Polizeibeamter der Nachrichtenagentur AFP.48.000 Haushalte sind ohne StromNach Angaben der Regierung stürzten durch das Beben im Südwesten Japans Gebäude ein und Brände brachen aus. Auch Straßen und Brücken wurden demnach beschädigt. In einigen Gebieten sei der Strom ausgefallen.Laut ersten Berichten wurden außerdem mindestens 50 Menschen verletzt. Es gingen bei der Feuerwehr zahlreiche Notrufe ein, berichtete der japanische Fernsehsender NHK. Zudem gebe es Berichte über Brände, die geprüft würden. In rund 48.000 Haushalten fiel der Strom aus. Der Bahnbetreiber JR Kyushu stellte den gesamten Zugverkehr ein, darunter auch die Hochgeschwindigkeitsverbindungen. Straßen und Gebäude wurden teils schwer beschädigt. Zudem entgleiste nach Angaben der Nachrichtenagentur Kyodo ein Güterzug.Lesen Sie auchIn der betroffenen Region betreiben wichtige Technologiekonzerne wie Sony und der weltgrößte Chip-Auftragsfertiger TSMC große Werke. Ein Sony-Sprecher sagte, man prüfe die Lage in den Fabriken. Die japanische Atomaufsichtsbehörde teilte mit, es seien keine Unregelmäßigkeiten bei den Kernkraftwerken in der Region gemeldet worden.Japan ist eines der erdbebengefährdetsten Länder der Welt und liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring. Die Präfektur Kumamoto war bereits vor zehn Jahren von einem verheerenden Beben heimgesucht worden. Dutzende Menschen waren dabei damals direkt ums Leben gekommen. Zehntausende weitere mussten zeitweise in Notunterkünften untergebracht werden. Zudem gab es schwere Schäden an Gebäuden, darunter an der berühmten Burg von Kumamoto.AFP/Reuters/dpa/ll/lfb
Japan: Sender meldet „beträchtliche Zahl“ von Toten nach schwerem Erdbeben - WELT
Nach einem schweren Erdbeben vor der Insel Kyushu berichten lokale Medien über zahlreiche Tote in einem eingestürzten Einkaufszentrum. Zehntausende Haushalte sind ohne Strom.












