Nach dem schweren Erdbeben im Südwesten Japans ist die Zahl der Toten nach Angaben der Zentralregierung auf 28 gestiegen. Darunter seien auch Opfer, bei denen vermutet werde, dass ihr Tod im Zusammenhang mit der Katastrophe steht, zitierte der japanische TV-Sender NHK einen Sprecher der Regierung in Tokio. Zuvor hatte die betroffene Präfektur Kumamoto auf Japans südwestlicher Hauptinsel laut der Nachrichtenagentur Kyodo 17 bestätigte Todesfälle gemeldet.
Unterdessen gehen die Such- und Bergungsarbeiten weiter. Durch das Beben der Stärke 7,1 am Dienstagnachmittag (Ortszeit) wurden viele Gebäude in der Region zerstört. Es wird befürchtet, dass die Zahl der Toten weiter steigt. Örtlichen Medienberichten zufolge wurden zudem Dutzende Menschen verletzt.Einen Tag nach den schweren Erschütterungen waren noch Tausende Haushalte ohne Strom- und Wasserversorgung. Mehr als 10.000 Menschen mussten auch am frühen Donnerstag weiterhin in Notunterkünften ausharren.










