Stand: 28.07.2026 • 12:48 Uhr

Ein schweres Erdbeben hat die Insel Kyushu im Südwesten Japans erschüttert. Medien berichten von Dutzenden Verletzten. Pro Jahr bebt die Erde in Japan rund 1.500 Mal.

Bei einem Erdbeben der Stärke 7,1 im Südwesten Japans sind ersten Berichten zufolge Dutzende Menschen verletzt worden. Wie der japanische Fernsehsender NHK berichtete, gingen bei der Feuerwehr zahlreiche Notrufe ein. Es gebe Berichte über Verletzte, eingestürzte Gebäude und Brände, sagte Japans Regierungschefin Sanae Takaichi.

In rund 48.000 Haushalten in der besonders schwer betroffenen Präfektur Kumamoto auf der südwestlichen Hauptinsel Kyushu sei der Strom ausgefallen, hieß es weiter. Takaichi wies ihre Ministerien an, Notfall-Maßnahmen zu treffen. Die nationale Wetterbehörde gab vorübergehend eine Warnung vor Flutwellen von bis zu einem Meter Höhe aus.

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