In Japan hat es am Dienstag ein Erdbeben der Stärke 7,1 gegeben. Laut den ersten Berichten sind mehrere Menschen verletzt worden.28.07.2026, 10.54 Uhr1 LeseminutenDie Passagiere warten am Bahnhof in Fukuoka. Wegen des Bebens ist der Shinkansen kurzzeitig gestoppt worden.KYODO / Kyodo(dpa) Ein Erdbeben der Stärke 7,1 hat am Dienstag den Südwesten Japans erschüttert. Laut den ersten Berichten des Senders NHK sind mehrere Menschen verletzt worden. Das Zentrum des Bebens ist laut den Angaben der nationalen Wetterbehörde in der Präfektur Kumamoto in einer Tiefe von zehn Kilometern gelegen. Für die Küstenregion ist eine Warnung vor bis zu einem Meter hohen Flutwellen ausgegeben worden.Optimieren Sie Ihre BrowsereinstellungenNZZ.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.Bitte passen Sie die Einstellungen an.In der Präfektur Kumamoto auf der Hauptinsel Kyushu ist in rund 48 000 Haushalten der Strom ausgefallen. Zudem sind mehrere Autobahnabschnitte gesperrt worden. Meldungen über Brände würden geprüft, hat es weiter geheissen. Die Regierung in Tokio hat die zuständigen Ministerien angewiesen, die Lage rasch zu bewerten und Notfallmassnahmen einzuleiten. Laut den Angaben der Betreiber sind an den Kernkraftwerken in der Region keine Unregelmässigkeiten festgestellt worden.Die Präfektur Kumamoto ist bereits vor zehn Jahren von einem Beben der Stärke 7,3 betroffen gewesen. Damals sind Dutzende Menschen ums Leben gekommen, und es sind schwere Schäden an Gebäuden, unter anderem an der Burg von Kumamoto, entstanden.Heruntergefallene Akten liegen in einem Büro in Kumamoto.KYODO / Kyodo