Eine Woche nach dem Anschlag auf die CSD-Demo in Berlin soll es in Hamburg die Parade geben. Die Veranstalter wollen sich nicht einschüchtern lassen.

Wegen des Anschlags in Berlin: Fahne mit Trauerflor am Hamburger Rathaus

Markus Scholz/dpa

Als der CSD in Berlin am Samstagabend nach dem Attentat vorzeitig geräumt wurde, da wurde in Hamburg noch gefeiert. Die Pride Night versprach als Auftakt der Pride Week Performances, Talks und Musik. Erst später im Laufe des Abends sickerte durch: irgendwas ist passiert in Berlin.

Abgebrochen wurde erst einmal nichts, zu unklar und widersprüchlich schienen die Informationen noch, sagt CSD-Sprecher Manuel Opitz. Als das Ausmaß des Attentats klar wurde, sei der Abend gerade zu Ende gegangen. „Alle haben fassungslos auf Handys geschaut“, sagt Opitz.