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CSD-Anschlag: Landesgeheimdienstchef sieht Einzeltäter als größte Terrorgefahr Die Gefahr islamistischer Anschläge bleibt nach Einschätzung des Thüringer Verfassungsschutzpräsidenten Kramer hoch. Das größte Risiko gehe inzwischen von Einzeltätern aus.

Stephan Kramer: Selbst eine lückenlose Observation kann Anschläge nicht zuverlässig verhindern. Foto: picture alliance / epd-bildBerlin. Die größte islamistische Terrorgefahr in Deutschland geht nach Einschätzung des Thüringer Verfassungsschutzpräsidenten Stephan Kramer derzeit von Einzeltätern aus. „Wahrscheinlich sind vor allem Anschläge durch einzelne Täter oder sehr kleine, eigenständig handelnde Gruppen, die leicht verfügbare Tatmittel wie Fahrzeuge, Messer oder improvisierte Waffen einsetzen“, sagte Kramer dem Handelsblatt.Die islamistische Terrorgefahr stufte Kramer als „anhaltend hoch, zugleich aber nicht als flächendeckend akut“ ein. Seltener, aber nicht ausgeschlossen seien länger vorbereitete oder aus dem Ausland gesteuerte Anschläge. Das schließe nicht aus, dass sogenannte Proxys im Inland, also von Akteuren im Ausland beeinflusste oder gesteuerte Personen, gezielt für Anschläge genutzt würden.Kramers Einschätzung fällt in eine aufgeheizte politische Debatte über den künftigen Umgang mit islamistischen Gefährdern. Nach dem mutmaßlich islamistisch motivierten Anschlag am Rande des Christopher Street Day (CSD) in Berlin dringen vor allem Unionspolitiker auf schärfere Gesetze. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt