Nach dem jüngsten Gezerre um das 21. Sanktionspaket der EU gegen Russland gibt es in Brüssel Überlegungen, bei der Verschärfung der Strafmaßnahmen künftig anders vorzugehen. Statt einzelner Pakete, in denen Sanktionen gebündelt und dann in einem Schwung verabschiedet werden, solle es eine Art laufendes Verfahren geben, bei dem einzelne Strafen beschlossen werden, sobald sie ausgearbeitet und zustimmungsfähig sind, sagen Diplomaten. So soll verhindert werden, dass einzelne EU-Länder ein ganzes Sanktionspaket blockieren, weil ihnen eine bestimmte Strafmaßnahme nicht passt.
EU: Müssen Sanktionen gegen Russland im Paket kommen?
Immer wieder blockieren EU-Länder die Bündel von Strafmaßnahmen gegen Russland, weil ihnen davon einzelne nicht passen. Diplomaten denken nun über ein neues Verfahren nach.











