Mit einem Gottesdienst und Schweigemarsch hat Berlin der Betroffenen des CSD-Anschlags gedacht. Dass auch Kanzler Merz da war, gefällt nicht allen.
Nach dem Trauermarsch legen Teilnehmer*innen Blumen am Brandenburger Tor nieder
Maryam Majd/Reuters
Keine der verletzten Personen schwebt laut Polizei noch in Lebensgefahr. Mit diesem Wissen im Kopf ist es für die hunderten Menschen vielleicht ein wenig leichter, am Sonntagabend dem Trauergottesdienst in der Marienkirche am Berliner Alexanderplatz zu folgen. In der Nacht zuvor war beim Anschlag auf den Christopher Street Day (CSD) eine Frau getötet und 29 weitere Menschen teils schwer verletzt worden.
An der Messe nehmen unter anderen Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) teil. Das passt nicht allen aus der Community. Als die Politiker sprachen, hätten sie die Kirche verlassen, erzählen zwei Frauen hinterher der taz. Abgesehen davon habe ihnen der Gottesdienst gut gefallen. „Ich fand es sehr schön gestaltet durch die verschiedenen Vertreter der großen Religionen“, sagt eine der beiden.










