Wichtige UpdatesSortierung📌Das Wichtigste in Kürze – der ÜberblickAbdul B. ist tot. Der mutmaßliche CSD-Attentäter wurde am Sonntagabend bei einem Polizeieinsatz in einer Kleingartenkolonie in Berlin-Spandau von den Einsatzkräften erschossen. Der 21-Jährige soll laut Polizei mit einer Stichwaffe auf die Beamten zugelaufen sein. Der Generalbundesanwalt übernimmt die Ermittlungen. Es geht auch um mögliche Mittäter. Abdul B. war längst wegen Terrorplänen im Visier der Behörden gewesen, aber nicht in Haft. Bei dem Anschlag am Samstagabend starb eine Frau. 29 Menschen wurden teils lebensgefährlich verletzt. Mittlerweile sind laut Polizei alle Verletzten außer Lebensgefahr.Ein zweiter Verdächtiger wurde aus dem Polizeigewahrsam entlassen. Der Verdacht, der Mann sei im Tatauto gewesen, erhärtete sich nicht.Mehr Hintergründe lesen Sie hier:»Ich habe ihm nicht erlaubt, einen langen Bart zu tragen«: Das sagt Abdul B.s Vater über seinen SohnDer Einsatz, bei dem Abdul B. getötet wurde: So lief der Zugriff in Parzelle 46Der Kampf um die Deutung: Wem nützt die Angst nach dem Anschlag vor den Landtagswahlen im September?CSD Nürnberg hält an Programm festDie Veranstalter des Nürnberger CSD halten an ihren diesjährigen Pride-Veranstaltungen fest. Die Sicherheit aller Teilnehmenden habe höchste Priorität. »Deshalb werden wir in den kommenden Tagen gemeinsam mit der Stadt Nürnberg und der Polizei die aktuelle Lage erörtern und die bestehenden Sicherheitskonzepte überprüfen«, teilte der Förderverein Christopher-Street-Day Nürnberg mit. Das diesjährige Motto lautet »Nürnberg liebt«. Das CSD-Programm läuft in Nürnberg seit dem 22. Juli und noch bis zum 9. August statt. Am 8. August soll es eine Demonstration in Nürnberg geben. Am selben Tag und am Tag darauf ist das große Finale mit Bühnenprogramm angesetzt. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hatte am Wochenende angekündigt, die Sicherheitskonzepte für die bevorstehenden Veranstaltungen im Freistaat überprüfen zu lassen. Wolf Wiedmann-SchmidtInvestigativ-KoordinatorZweiter Verdächtiger aus Polizeigewahrsam entlassenEin zweiter Verdächtiger, der wegen einer möglichen Beteiligung am Anschlag auf den CSD in Berlin vorläufig festgenommen worden war, ist nach SPIEGEL-Informationen am Sonntagabend aus dem Polizeigewahrsam entlassen worden. Nach Angaben aus Ermittlerkreisen habe sich der Verdacht gegen den Iraner nicht erhärtet. Zeugen wollten wahrgenommen haben, wie er sich vom Tatauto, einem weißen Citroën-Transporter, entfernt habe. Deshalb war zwischenzeitlich der Verdacht aufgekommen, dass der Mann womöglich Beifahrer des mutmaßlichen Attentäters Abdul B. war. Doch bei den weiteren Ermittlungen hat sich der Verdacht nicht bestätigt. Die Untersuchung des Fahrzeugs habe keine Hinweise darauf ergeben, dass der Iraner in dem Transporter gewesen sei, heißt es. Polizei richtet Betreuungsangebot nahe Tatort einMit einer mobilen Wache wird die Berliner Polizei heute rund um den Tatort im Einsatz sein und Betreuungsangebote machen. Wer Unterstützung brauche oder reden möchte, könne sich jederzeit an die Beamtinnen und Beamten wenden, sagte ein Polizeisprecher. Der genaue Ort der Wache sei noch in der Abstimmung. Von dort, wo derzeit die Blumen abgelegt würden, soll er aber schnell aufzufinden sein. Leseempfehlung: Meinung – Der Hass wird nicht gewinnenAutor, Moderator und Newsfluencer Fabian Grischkat informiert auf Social Media über Medien, Klimaschutz und LGBTQ+-Rechte. In einem Gastbeitrag für den SPIEGEL schreibt er, dass Angst zum Alltag für queere Menschen gehört. »Deshalb darf im Umgang mit dem Anschlag das Motiv nicht geleugnet werden. Denn religiöser Fanatismus ist für Menschen wie mich lebensgefährlich«, schreibt er. Den ganzen Meinungsbeitrag lesen Sie hier.Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser! Der mutmaßliche Attentäter vom Berliner CSD ist tot. Abdul B. wurde von einem Spezialeinsatzkommando der Polizei erschossen. Die gesellschaftliche Aufarbeitung des Anschlags beim CSD und die politische Debatte über Konsequenzen haben erst begonnen. Wir halten Sie hier über die Entwicklungen auf dem Laufenden.Die Ereignisse von Samstagabend bis Sonntagnacht können Sie hier nachlesen.TickarooLive Blog Software