Auch wenn hinter den Begriffen wie New-Work oder Work-Life-Balance echte Konzepte stecken, verwenden viele Menschen sie wie leere Buzzwords. Einer davon ist der Bundeskanzler Friedrich Merz, der bei seiner Amtseintrittsrede zu mehr Leistung aufrief. „Mit Vier-Tage-Woche und Work-Life-Balance werden wir den Wohlstand dieses Landes nicht erhalten können“, so Merz.Anzeige

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Während dieser Rede arbeitete die Psychotherapeutin Nora Dietrich gerade an den finalen Zügen ihres Buches „Mental Health at Work“. Mit ihrem Unternehmen Between People möchte sie Firmen helfen, die Arbeit der Angestellten gesünder zu gestalten. Das Statement von Friedrich Merz findet Dietrich zu kurz gegriffen.

t3n: Nora Dietrich, können Sie Friedrich Merz verstehen, wenn er gegen New-Work wettert?Anzeige

Nora Dietrich: Wenn ich jetzt rein wirtschaftlich auf die stagnierende und zurückgehende Produktivität blicke, und dann die Wünsche nach einer Vier-Tage-Woche und veränderten Arbeitsmodellen im Kontrast dazu sehe, dann würde ich ihn verstehen.