„Arbeit kann krank machen“, sagt Melanie Faltermeier. Sie weiß, wovon sie spricht. Die 36-Jährige hat selbst erfahren müssen, was das bedeutet. Sie hatte ein Burn-out, meisterte die Krise. Die Wirtschaftspsychologin ist Mitbegründerin der Mental-Health-Agentur „We are mental“ und im Vorstand des Münchner Bündnisses gegen Depression. Das Bündnis organisiert auch die zehnte „Münchner Woche für seelische Gesundheit“, die vom 9. bis zum 17. Oktober stattfindet. Schwerpunkt ist das Thema „Gesunde Arbeit?!“. Faltermeier ist Referentin in dieser Woche. Sie wünscht sich, dass in der Gesellschaft über die psychische Gesundheit genauso gesprochen wird wie über die physische. Und sie macht im Gespräch mit der SZ Arbeitnehmern Mut, Dinge, die einen in der Arbeit belasten, anzusprechen.