Ein Auto rollt langsam über eine Brücke, die so eigentlich nicht mehr existiert. Genauer: über das, was von ihr übrig ist.
Die Drohnenbilder stammen aus Palaiopyrgos in der Region Larissa, kurz bevor der Pinios in die Ägäis mündet. Ein Lokalportal hat sie veröffentlicht, binnen Tagen liefen sie in den landesweiten Nachrichten Griechenlands.
Die Brücke ist offiziell gesperrt. Betonblöcke stehen davor. Gefahren wird trotzdem, jeden Tag.
Brücke in Griechenland: Der Mittelteil liegt fast im Wasser
Zerstört hat das Bauwerk der Sturm „Daniel“. Zwischen dem 4. und 8. September 2023 fielen im Einzugsgebiet des Pinios im Schnitt rund 360 Millimeter Regen. In Zagora auf dem Pilion waren es an einem einzigen Tag 754 Millimeter, der höchste Tageswert, der in Griechenland je gemessen wurde.17 Menschen kamen ums Leben. Nach Angaben griechischer Medien wurden in der Region 79 Brücken beschädigt oder zerstört.Die Brücke von Palaiopyrgos sackte in der Mitte ab. Der Abschnitt liegt seither knapp über dem Wasserspiegel. Auch der Übergang bei Alexandrini flussaufwärts ist bis heute unpassierbar.







