Wäre die Bundesregierung ein Konzernvorstand, würde der Aufsichtsrat nicht lange zögern: Er würde den Strategiechef austauschen, den Technikvorstand und vor allem den Chief Operating Officer. Er würde auf Köpfe setzen, die nicht nur analytische Brillanz mitbringen, sondern vor allem exekutives Geschick – Manager also, die eine Erneuerung nicht einfach durchfechten, sondern strategisch klug verhandeln. Kommunikatoren, die selbst Kritiker auf einen gemeinsamen Kurs einschwören können.
Editorial: Merz’ Entscheidungen könnten Deutschlands größte Blockade lösen
In der Wirtschaft entscheidet der operative Chef darüber, ob eine Strategie Wirklichkeit wird. Fürs Kanzleramt gilt dasselbe: Nina Warken muss sich als politischer COO beweisen.












