Viele Angaben über den Kriegsverlauf wie Opferzahlen oder Details zu Kämpfen stammen von ukrainischen oder russischen Behörden und lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg.Wichtige UpdatesAngegriffene Schiffe: Kiew will Sitzung im UN-Sicherheitsrat Ukraine setzt erneut Lager von Versandhändler in BrandSelenskij entlässt Oberbefehlshaber SyrskyjUkraine greift Moskau nach russischen Angaben mit 400 Drohnen an Zahl der Todesopfer auf Frachtschiff vor Odessa verdoppelt Einigung in Brüssel: EU verhängt neue Russland-Sanktionen Die EU-Staaten haben sich angesichts des anhaltenden russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine auf ein neues Sanktionspaket verständigt. Die Pläne sehen unter anderem weitere Maßnahmen gegen den russischen Finanz- und Energiesektor sowie ein Einreiseverbot für russische Soldaten vor, wie EU-Diplomaten in Brüssel mitteilten.Um Russlands Einnahmen aus Ölexporten zu begrenzen, ist geplant, die automatische Anpassung des sogenannten Ölpreisdeckels für zwölf Monate auszusetzen. Dieser müsste sonst wegen der gestiegenen Weltmarktpreise infolge des Iran-Kriegs und der weitgehenden Blockade der Straße von Hormus angehoben werden, was mehr Geld für Russland bedeuten würde.Der Ölpreisdeckel gilt für den Verkauf von russischem Öl in Drittstaaten wie Indien, China oder die Türkei und wurde 2022 gemeinsam mit den USA und Japan, Kanada und Großbritannien eingeführt. Um ihn durchzusetzen, werden Unternehmen Sanktionen angedroht, die am Transport von russischem Öl zu einem Preis oberhalb des Preisdeckels beteiligt sind. Die Regelung zielt zudem auf Reedereien ab, aber auch auf Unternehmen, die Versicherungen, technische Hilfe sowie Finanzierungs- und Vermittlungsdienste anbieten.Russland: Lawrow und Rubio sprechen in Manila über Ukraine Die Außenminister ⁠der USA und Russlands, Marco Rubio und Sergej Lawrow, ​sind russischen ​Medienberichten zufolge in Manila ‌zusammengekommen. Die Begegnung ‌habe am Rande eines Treffens des Verbands Südostasiatischer Nationen (Asean) ​in der philippinischen ​Hauptstadt stattgefunden und ​mehr als eineinhalb Stunden gedauert, meldet die Nachrichtenagentur Tass. Lawrow habe seinen US-Kollegen über die Lage an der Front aus russischer Sicht informiert und sich gegen weitere Waffenlieferungen an die Ukraine ausgesprochen, teilte das Außenministerium in Moskau mit. Demnach warf Lawrow auch den europäischen Staaten vor, mit einer Politik der Destabilisierung auf eine strategische Niederlage Russlands hinzuarbeiten.Wie das Ministerium in Moskau weiter mitteilte, betonte Lawrow erneut die Bereitschaft Russlands zu Verhandlungen über eine Beendigung des Krieges. Außerdem sei es in dem Gespräch um die Normalisierung der Beziehungen zwischen Russland und den USA gegangen. Beide ⁠Außenminister hätten sich ‌darauf ‌verständigt, in Kontakt zu bleiben.Angegriffene Schiffe: Kiew will Sitzung im UN-Sicherheitsrat Die Ukraine hat dem geschäftsführenden Außenminister Andrij Sybiha zufolge wegen russischer Angriffe auf Schiffe im Schwarzen Meer eine Dringlichkeitssitzung im UN-Sicherheitsrat beantragt. Sybiha warf Russland in einem Post auf der Plattform X vor, mindestens drei zivile Frachtschiffe in den vergangenen Tagen bombardiert zu haben. Er sprach von Dutzenden Toten und Verletzten in der Folge und warf Moskau vor, die globale Lebensmittelsicherheit zu gefährden. Beantragt sei die Sitzung für den 27. Juli.So wie Iran in der Straße Wege zum Energietransport ins Visier nehme, ziele Russland im Schwarzen Meer auf globale Lebensmittelmärkte, schrieb Sybiha. Kein Schiff habe am Mittwoch den ukrainischen Seekorridor im Schwarzen Meer passiert, gab er an.In der Schwarzmeer-Region herrscht ein von Kiew selbst so bezeichneter Seekrieg. Dort gibt es schwere Gefechte zwischen den Kriegsparteien. Russland wirft der Ukraine vor, sich unter dem Deckmantel ziviler Schiffe Waffen und Rüstungsgüter für den Abwehrkampf im russischen Angriffskrieg liefern zu lassen. Lilly ZerbstUkraine setzt erneut Lager von Versandhändler in BrandBei neuen ukrainischen Drohnenangriffen auf Zentren des größten russischen Online-Versandhändlers sind laut Behörden mindestens acht Menschen verletzt worden. Getroffen worden seien diesmal Logistikzentren in Krasnodar und Newinnomyssk im Süden Russlands, teilte die Gründerin der Firma Wildberries, Tatjana Kim, bei Telegram am Morgen mit. In sozialen Netzwerken kursieren nicht überprüfte Aufnahmen, die die Großbrände zeigen sollen.Einsatzkräfte teilten mit, dass im Lager von Krasnodar drei Menschen verletzt worden seien. Der Gouverneur der Region Stawropol, Wladimir Wladimirow, sprach von fünf Verletzten bei dem Brand in Newinnomyssk. Die Zeitung Kommersant berichtete auf Grundlage von Expertenschätzungen, dass inzwischen etwa sieben Prozent der Wildberries-Lagerkapazitäten nicht mehr nutzbar seien.In den vergangenen Tagen hatte die Ukraine auch Wildberries-Logistikzentren im Moskauer Gebiet und in der Region Tambowsk in Brand gesetzt. Dabei starben insgesamt acht Menschen, Dutzende wurden verletzt. Die Ukraine sieht den größten russischen Versandhändler in Moskaus Angriffskrieg verstrickt und greift deshalb seine Lager an. Russische Ermittler werfen der Ukraine vor, mit Terroranschlägen zivile Objekte unter Beschuss zu nehmen. Auch Russland hat schon Logistikzentren in der Ukraine angegriffen.Selenskij entlässt Oberbefehlshaber SyrskyjDer ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij hat nach tagelangem Druck von Demonstranten Armeechef Olexander Syrskyj entlassen. Neuer Oberbefehlshaber werde Mychajlo Drapatyj, teilte Selenskij auf Telegram mit.Der Präsident hatte zunächst trotz Kritik an seinem seit 2024 eingesetzten Oberkommandierenden festgehalten, nachdem er vorige Woche den populären Politiker Mychajlo Fedorow als Verteidigungsminister entlassen hatte. Der erst 35 Jahre alte Fedorow hatte danach seinen Konflikt mit dem noch zu Sowjetzeiten ausgebildeten Syrskyj öffentlich gemacht. Dabei ging es maßgeblich um einen Richtungsstreit in der Kriegsführung. Fedorow stand vor allem für die auch im Westen gelobten Einsätze ukrainischer Drohnen gegen russische Ziele.Ausdrücklich dankte Selenskij dem scheidenden General und würdigte seine militärischen Verdienste. Der Präsident hatte angesichts fortdauernder Proteste gegen die Entlassung von Fedorow seit Tagen Gespräche mit Militärs geführt, wie er auf der Plattform X mitteilte.Schon am Samstag hatte er in seiner täglichen Videoansprache angesichts der Straßenproteste gesagt, dass er darauf höre, was die Leute sagen. Er habe auch lange mit Fedorow und Syrskyj gesprochen, sagte er. Am Dienstagabend folgte nach Angaben von Selenskijs Sprecher Dmytro Lytwyn ein weiteres Gespräch mit Fedorow. Dieser solle eine „würdige Position“ bekommen, in der er sich weiter um die technische Entwicklung der Ukraine kümmern könne, kündigte Selenskij an. Details nannte er nicht.Sechs Tage in Folge demonstrierten in der ukrainischen Hauptstadt Kiew und anderen Städten mehrere Tausend vor allem junge Menschen gegen Fedorows Entlassung. Die Demonstranten forderten seine Wiedereinsetzung. Hauptforderung war dabei aber eine Ablösung von Armeechef Syrskyj. Aus Militärkreisen gab es zugleich auch offene Unterstützung für Syrskyj.Tote bei russischem Angriff auf Saporischschja Bei einem russischen Angriff mit einer gelenkten Fliegerbombe auf die südukrainische Stadt Saporischschja sind nach Angaben der regionalen Behörden mindestens drei Menschen getötet und mehr als ein Dutzend verletzt worden. Sieben Stockwerke eines neunstöckigen Wohnhauses stehen in Flammen, teilt die Militärverwaltung auf dem Kurznachrichtendienst ​Telegram mit. Russland setzt in Frontnähe häufig derartige Bomben ein. Lilly ZerbstAserbaidschan bestätigt deutsch-russisches GeheimtreffenAserbaidschans Präsident Ilham Alijew hat ein deutsch-russisches Geheimtreffen in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku indirekt bestätigt. In einer Pressekonferenz mit Bundeskanzler Merz in Berlin berichtete Alijew von entsprechenden Informationen seines Grenzschutzes.Demnach seien der ehemalige Brandenburger Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) und der frühere Kanzleramtschef Ronald Pofalla (CDU) am 12. Juli von Berlin nach Baku geflogen. An den Folgetagen seien dann der ehemalige russische Ministerpräsident Viktor Subkow und Russlands Menschenrechtsbeauftragter Waleri Fadejew angereist. Beide gelten als Vertraute von Kreml-Chef Wladimir Putin.Seit Tagen gibt es Berichte über einen solchen Termin, aber keine offizielle Bestätigung. Auch Merz sagte auf eine entsprechende Journalistenfrage: „Mir ist von einem solchen Treffen nichts bekannt.“ Alijew hatte nach eigenen Angaben auch keine Informationen darüber aus Deutschland oder Russland erhalten. Er betonte aber: „Wenn dieses Treffen zum Ende des Krieges zwischen Russland und der Ukraine beitragen sollte, können wir das nur begrüßen.“Lilly ZerbstRussland verbietet das Ankern in ungeschützten Gebieten im Asowschen MeerRussland hat in zwei Häfen entlang einer wichtigen Handelsroute für Getreide im Asowschen Meer das Ankern in Gebieten ohne Luftverteidigung verboten. Der Erlass betrifft Schiffe im Hafen von Asow im Asowschen Meer und im ​Hafen von Kawkas in der Straße von Kertsch. Diese Meerenge verbindet das Asowsche mit dem Schwarzen Meer. Der Schiffsverkehr im Asowschen Meer ist seit ⁠vergangenem Freitag aufgrund wiederholter ukrainischer Angriffe auf Tanker und andere Handelsschiffe eingeschränkt. Über die Route geht etwa ein Viertel der russischen Getreideexporte.Indien bestellt russischen Diplomaten nach tödlichem Angriff auf Frachter einNach dem Tod von vier indischen Seeleuten bei einem Raketenangriff im Schwarzen Meer hat das Außenministerium in Delhi den ranghohen russischen Diplomaten Wladimir Ladanow einbestellt. Er sei aufgefordert worden, Indiens „ernstes Besorgnis“ nach Moskau zu übermitteln, teilt das Ministerium mit. Angriffe ⁠auf die zivile Schifffahrt und der Tod von Zivilisten seien „inakzeptabel“. Solche Angriffe gefährdeten die Sicherheit und Stabilität des internationalen Seehandels. Ukrainischen Angaben zufolge hatte Russland den unter der ​Flagge Guinea-Bissaus ​fahrenden Frachter Golden Leo am Sonntag beim Verlassen eines ukrainischen ‌Hafens mit drei Marschflugkörpern beschossen. Dabei seien zehn Menschen ‌getötet worden, darunter vier Inder. Die Besatzung bestand aus indischen und syrischen Seeleuten. Das Schiff gehört laut Daten des Anbieters LSEG dem in Mumbai ​ansässigen Unternehmen Ocean Grace ​Shipping. Eine russische Stellungnahme lag nicht vor. Indische ​Seeleute sind auch durch Beschuss im Iran-Krieg ums Leben gekommen.Naftogaz: Russland greift ukrainische Gasanlagen in Region Charkiw anRussland hat den ​dritten Tag in Folge Gasförderanlagen des ukrainischen Energiekonzerns Naftogaz in der ⁠nordöstlichen Region Charkiw attackiert. Dies teilt das staatliche Unternehmen über den Kurznachrichtendienst Telegram mit. Ein ​Angriff auf ​eine der Anlagen am Sonntag ‌habe zu einem Teilausfall der ‌Produktion geführt. Eine weitere Anlage sei bei einem Angriff am Montagmorgen beschädigt worden.Ukrainischer Armeechef Syrskyj meldet sich zu WortIn dem tagelangen Streit über die ukrainische Militärführung hat sich erstmals der Oberkommandierende Olexander Syrskyj geäußert, der möglicherweise vor der Entlassung steht. Es sei für ihn überraschend gewesen zu erfahren, dass er einen Konflikt mit dem entlassenen Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow gehabt haben solle, schrieb Syrskyj (60) in der offiziellen Militärzeitschrift Militarnyj. Er habe das für unterschiedliche Auffassungen zwischen Ministerium und Militär in Sachfragen gehalten. „So sollte es zwischen zwei Institutionen während eines großen Krieges auch sein“, erklärte der General. Er sei manchmal hart.In der Ukraine gibt es seit Tagen Proteste, weil Präsident Wolodimir Selenskij den jungen Verteidigungsminister Fedorow entlassen hat. Dieser gilt als Reformer, der vor allem die erfolgreiche Drohnenkriegsführung vorangetrieben hat. Zugleich fordern die Demonstranten den Rücktritt Syrskyjs, dem vorgehalten wird, zu sehr an taktischem Denken aus Sowjetzeiten festzuhalten.Syrskyj verwahrte sich in dem Artikel gegen den Vorwurf, er sei gegen den Drohnenkrieg. Er habe die Drohnentruppe als eigene Waffengattung eingeführt und deren Kommandeur Robert Browdi, einen Seiteneinsteiger ins Militär, berufen, argumentierte er. Viele der jetzt bei der Bevölkerung beliebten Kommandeure seien unter seiner Führung befördert worden.Das Verteidigungsministerium sei für die Beschaffung der notwendigen Rüstung zuständig, die Armeeführung für die Strategie der Kriegführung, grenzte er die Aufgaben ab. Er warte auf die notwendigen politischen Entscheidungen für eine verbesserte Mobilisierung neuer Soldaten, „wie das ganze Land darauf wartet“.Tote und Verletzte durch russischen Beschuss auf OdessaDurch einen russischen Luftangriff auf die ukrainische Hafenstadt Odessa sind nach Behördenangaben mindestens drei Zivilisten getötet worden. Außerdem habe es sechs Verletzte gegeben, teilte Regionalgouverneur Oleh Kiper auf Telegram mit. Seinen Angaben nach galt der Angriff unter anderem einem zivilen Industriebetrieb, in dem ein Brand ausbrach. Bürgermeister Serhij Lissak sprach auch von Schäden an der Infrastruktur der Stadt.Das russische Militär bestätigte Luftangriffe auf die Hafenanlagen von Odessa am Schwarzen Meer. Es seien zwei Schiffe mit Ladungen für die ukrainische Armee sowie Tanklager getroffen worden, schrieb das Moskauer Verteidigungsministerium auf Telegram. In Tschornomorsk seien Hafenanlagen beschädigt worden. Die ukrainische Seite machte dazu keine Angaben. Lilly ZerbstRussland wirft der Ukraine "zynischen" Angriff mit zivilen Opfern vorBei einem Drohnenangriff auf einen Bus in der russischen Grenzregion Belgorod sind russischen Angaben zufolge fünf Zivilisten getötet worden. Unter den Toten sei auch ein Minderjähriger. Das teilt der Gouverneur der Region, Alexander Schuwajew, mit. Drei weitere Menschen befänden sich ​in einem kritischen Zustand. Russland wirft der Ukraine vor, den Angriff "absichtlich und zynisch" ausgeführt zu haben. Die Ukraine hat dazu bislang nicht Stellung genommen.Ukraine greift Moskau nach russischen Angaben mit 400 Drohnen an Die Ukraine hat in der ⁠Nacht nach russischen Angaben Moskau und die umliegende Region mit 400 ​Drohnen angegriffen. ​Dabei seien zwei Menschen ‌verletzt und Gebäude in Brand ‌gesetzt worden, teilen russische Behörden mit. Der Bürgermeister der Hauptstadt, ​Sergej Sobjanin, ​erklärt, die meisten der ​feindlichen Drohnen seien bereits aus großer Entfernung unschädlich gemacht worden. 85 Drohnen seien ‌beim Anflug auf Moskau zerstört worden. Dem Gouverneur ‌der Region Moskau, ‌Andrej Worobjow, schrieb bei Telegram von zehn Verletzten in verschiedenen Städten, Bränden und Schäden. Seinen Angaben nach lösten herabstürzende Drohnentrümmer in der Industriestadt Podolsk rund 40 Kilometer südlich von Moskau Feuer aus, zivile Infrastruktur und ein Haus wurden beschädigt. Allein in der ebenso rund 40 Kilometer südlich von Moskau gelegenen Stadt Domodedowo gab es Worobjow zufolge sieben Verletzte. Sechs von ihnen seien ins Krankenhaus gebracht worden, darunter drei chinesische Staatsbürger. Das russische Verteidigungsministerium teilte am Morgen mit, dass in der Nacht 381 ukrainische Drohnen über russischem Gebiet und der Schwarzmeer-Halbinsel Krim abgewehrt worden seien. Die ukrainische Seite bestätigte Drohnenangriffe auf sieben russische Schiffe im Schwarzen und Asowschen Meer. Unter den Zielen ​seien drei Tanker und vier Frachtschiffe gewesen, teilt der Kommandeur der Drohnenstreitkräfte, Robert Browdi, auf Telegram mit. Damit steige ⁠die Zahl der im Juli getroffenen Schiffe auf 183. Zudem meldet Browdi Angriffe auf sieben Umspannwerke auf der von Russland besetzten Halbinsel Krim. Zahl der Todesopfer auf Frachtschiff vor Odessa verdoppelt Nach dem russischen Angriff auf ein internationales Frachtschiff im Schwarzen Meer hat ​sich die Zahl der Todesopfer nach ukrainischen Angaben verdoppelt. Nach neuen Erkenntnissen wurden zehn ⁠Menschen bei der Attacke vor der Stadt Odessa getötet, wie die ukrainische Hafenbehörde mitteilt. Das unter der Flagge von Guinea-Bissau ​fahrende ​Schiff war nach ukrainischen Angaben mit einer Ladung ‌Mais aus dem Hafen ausgelaufen, als es ‌am Sonntagabend Ziel eines Angriffs wurde. An Bord befanden sich demnach 18 Seeleute aus Indien, Syrien und der ​Ukraine. Acht Crew-Mitglieder ​konnten den ukrainischen Angaben nach gerettet werden. Russland teilt ​laut der Nachrichtenagentur Interfax mit, bei Angriffen in der Nacht Treibstofflager im Hafen von Odessa getroffen zu haben.Mehr ladenTickarooLive Blog Software