In seinem mutmaßlich neuen Job darf Thorsten Frei endlich in die Talkshows gehen, ohne dass sie motzen werden in der Union; für einen Fraktionsvorsitzenden von CDU und CSU gehört das sogar dazu. Als Kanzleramtsminister war er vielen zu präsent in der Öffentlichkeit. Der ideale Kanzleramtsminister hat einen Vornamen wie Wolfgang und einen Nachnamen wie Schmidt; in jedem Fall aber liest er so viele Akten und ist so viel am Telefon, dass er für Markus Lanz grundsätzlich keine Zeit hat, also im Café nicht erkannt wird. Bekommt Thorsten Frei nun also die Aufgabe, die besser zu ihm passt? Und wird sich das Debakel von Jens Spahn für Friedrich Merz letztlich als Chance erweisen?