Das erste Attentat hatte die Frau noch überlebt. Das war, als ihr Ehemann ihr Gift verabreicht hatte. Offenbar hatte ihn seine Mutter dazu angestiftet, womöglich hatte sie ein inzestuöses Verhältnis mit ihrem Sohn. Und auch die Nachbarin war involviert, sie hatte die giftige Substanz in der Apotheke besorgt, womöglich nicht ahnend, wozu sie gedacht war. Doch der Plan scheiterte: Das Gift hatte nicht den gewünschten Effekt. Also versuchte es der Mann erneut.
Femizide: Was die Geschichte über die Tötung von Frauen verrät
Historikerinnen haben Fälle vom 12. bis ins 18. Jahrhundert untersucht und viele Gemeinsamkeiten gefunden.








