Der Vorsitzende des Verbands der Lesben und Schwulen in der Union fordert eine Diskussion über altruistische Leihmutterschaft. In der Kritik an Jens Spahn sieht er Homophobie eher nicht als Ursache.
Jens Spahn (r.) und sein Ehemann Daniel Funke
Christoph Soeder/ap
taz: Jens Spahn ist als Unionsfraktionsvorsitzender zurückgetreten, weil er über eine Leihmutterschaft Vater geworden ist. War dieser Schritt notwendig?
Sönke Siegmann: Ja, letztlich war es konsequent. Er war politisch gegen Leihmutterschaften, hat sich privat aber anders entschieden. Das kann ich menschlich verstehen, politisch ist es falsch.











