Eilmeldung

Stand: 18.07.2026 • 13:59 Uhr

In der Debatte um eine Leihmutterschaft in den USA zieht Jens Spahn Konsequenzen: In einem Schreiben informiert er die Unionsfraktion über seinen Rücktritt. Der Druck war offenbar zu groß geworden.

Jens Spahn tritt in der Debatte um die Leihmutterschaft als Unions-Fraktionschef zurück. Ihm sei bewusst geworden, dass sein persönliches Glück, eine Familie zu gründen, nicht vereinbar sei mit seinem politischen Amt, heißt es in einem Schreiben Spahns an die Fraktion von CDU/CSU, das dem ARD-Hauptstadtstudio vorliegt.

"Der Spagat zwischen meiner privaten Entscheidung zu einem Kind durch Leihmutterschaft und der nachvollziehbaren Erwartung an mich als Vorsitzenden unserer Fraktion" sei größer geworden, als er es erwartet habe.