Stand: 22.07.2026 • 14:56 Uhr

Eine Hamburger Firma fordert im Prozess um Corona-Masken fast eine halbe Milliarde Euro vom Bund. Heute hat das Bonner Landgericht die Klage abgewiesen.

Die große Frage, die es im Prozess zu klären gab: Kam zwischen dem Hamburger Unternehmen und dem Bundesgesundheitsministerium ein Kaufvertrag für Corona-Masken zustande? Das Urteil, verkündet durch den Vorsitzenden Richters Stefan Bellin, lautete heute: Nein. Damit wies er die Klage ab.

Die Richter und der Anwalt der Klägerin bei der Urteilsverkündung im Bonner Landgericht

Laut dem Unternehmen habe der damalige Gesundheitsminister Spahn (CDU) persönlich mehr als 350 Millionen Masken und andere medizinische Produkte bei ihnen bestellt, die Kommunikation sei dann aber ins Leere gelaufen. Daher forderte die Firma 287 Millionen Euro plus 160 Millionen Euro Zinsen vom Bund.