Das US-Militär fliegt neue Angriffe, auch wieder auf die Hauptstadt Teheran. Verteidigungsminister Hegseth beantragt im Kongress weitere Kriegsmittel.

Versorgungsängste treiben Ölpreise hoch

Sorgen vor weiteren Versorgungsunterbrechungen treiben die Ölpreise nach ‌oben. Ein Fass der Nordseesorte Brent-Rohöl verteuert sich um rund zwei Prozent auf 92,85 Dollar. Der Preis für US-Rohöl WTI klettert um 1,9 Prozent auf 85,95 Dollar je Fass. Die Ölpreise nähern ‌sich damit ihrem höchsten Stand seit sechs Wochen. US-Streitkräfte hatten ⁠in der elften Nacht in Folge iranische Militärziele angegriffen, während Öltanker im Roten Meer ‌nach Warnungen ‌vor Angriffen ⁠der vom Iran unterstützten Huthi-Miliz umkehrten. (rtr)

Weitere Hinrichtung nach Protesten im Iran

Im Iran ist im Zuge einer Hinrichtungswelle abermals ein Mann im Zusammenhang mit den Protesten vom Januar exekutiert worden. Dem Mann sei zur Last gelegt worden, bei den Massenprotesten Anfang des Jahres an einem bewaffneten Aufstand beteiligt gewesen zu sein, berichtete die mit der Justiz verbundene Nachrichtenagentur Misan. Wann das Todesurteil genau vollstreckt wurde, ging aus dem Bericht nicht hervor. Die letzten Hinrichtungen im Zusammenhang mit den Protesten erfolgten offiziellen Angaben nach am Sonntag. Die iranische Justiz hat bis heute mindestens 25 Männer im Kontext der Proteste und Unruhen hingerichtet. (dpa)