US-Kampfflugzeuge über dem Flugzeugträger USS »George H. W. Bush« (am 30. Juni im Arabischen Meer)

Erstmals seit Beginn der jüngsten Eskalation im Irankrieg ist die Flugabwehr in der Hauptstadt Teheran wieder aktiviert worden. Im Nordosten der Millionenmetropole waren in der Nacht dumpfe Detonationen zu hören, wie Menschen vor Ort berichten. Auch iranische Staatsmedien meldete Flugabwehrfeuer in verschiedenen Bezirken der Stadt, in der rund 15 Millionen Menschen leben. Kurz darauf herrschte zunächst wieder Ruhe.

Parallel zu den Explosionen in Teheran hatte das US-Militär eine neue Welle von Angriffen auf militärische Ziele in Iran bekannt gegeben. Damit sollten die Möglichkeiten des Landes geschwächt werden, Handelsschiffe in der für den Ölhandel wichtigen Straße von Hormus angreifen zu können, teilte das für die Region zuständige US-Kommando Centcom mit (mehr zu der wichtigen Handelsroute hier ).Es ist die elfte Nacht in Folge, in der die USA die Islamische Republik angreifen. Laut Centcom wurden diesmal unter anderem iranische Flugzeughangars, Lager für Drohnen sowie militärische Einsatzzentralen ins Visier genommen.

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