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Iran-Krieg: Explosionen in Teheran – Flugabwehr im Einsatz Live-Blog Trump kündigt US-Angriff auf iranische Atomeinrichtung an +++ Iran-Krieg kostet USA bisher 37,5 Milliarden Dollar +++ Trump droht mit Reaktion auf Huthi-Blockade im Roten Meer +++ Der Newsblog.
Iran: In der Hauptstadt Teheran wurden Explosionen gemeldet. (Symbolbild). Foto: dpaUS-Militär schließt jüngste Angriffswelle gegen den Iran abDie USA haben nach eigenen Angaben ihre elfte Angriffswelle gegen den Iran abgeschlossen. Das für den Nahen Osten zuständige US-Regionalkommando Centcom teilte mit, die jüngsten Angriffe hätten unter anderem Flugzeughallen und Lagerstätten für Drohnen getroffen. Die Mitteilung erfolgte, nachdem US-Präsident Donald Trump zuvor angekündigt hatte, die Angriffe würden verstärkt.Explosionen in Teheran – Flugabwehr im EinsatzErstmals seit Beginn der jüngsten Eskalation im Iran-Krieg ist wieder die Flugabwehr in der Hauptstadt Teheran aktiviert worden. Im Nordosten der Millionenmetropole waren in der Nacht dumpfe Detonationen zu hören, wie ein dpa-Reporter berichtete. Auch iranische Staatsmedien berichteten über Flugabwehrfeuer in verschiedenen Bezirken der Stadt, in der rund 15 Millionen Menschen leben. US-Militär setzt Angriffe auf Iran fortDas US-Militär hat nach eigenen Angaben in der Nacht zum Mittwoch eine elfte Angriffswelle gegen Ziele im Iran geflogen. Das für den Nahen Osten zuständige US-Regionalkommando (Centcom) machte zunächst keine Angaben zu den Zielen der jüngsten Angriffe. Die Mitteilung erfolgte, nachdem US-Präsident Donald Trump zuvor angekündigt hatte, die Angriffe auf den Iran würden verstärkt. Die USA und der Iran ringen derzeit um die Kontrolle über die Straße von Hormus.Offenbar mehr als 500 US-Soldaten im Iran-Krieg verwundetDie Zahl der im Iran-Krieg verwundeten US-Soldaten liegt nach Angaben eines US-Regierungsvertreters inzwischen bei deutlich mehr als 500. Damit fällt sie höher aus als die offizielle Zahl des Pentagons, das in seinem System zur Erfassung von Gefechtsverlusten derzeit 482 Verwundete verzeichnet. Der Regierungsvertreter sagte der Nachrichtenagentur AP, das Pentagon-System weise bei der Erfassung von Verwundeten einen erheblichen Meldeverzug auf. Dies sei auf die Funktionsweise des Systems zurückzuführen und keine absichtliche Verzögerung.USA bestätigen dritten getöteten Soldaten nach iranischem AngriffDas US-Militär hat nach dem iranischen Angriff auf einen Stützpunkt in Jordanien den Tod eines dritten Soldaten bestätigt. Bei dem Getöteten handelt es sich demnach um einen 28-Jährigen aus dem Bundesstaat New York. Damit steigt die Zahl der seit Beginn des Krieges getöteten US-Militärangehörigen auf 18. Das Pentagon hatte zuvor bereits den Tod eines 25-jährigen Soldaten aus dem Bundesstaat Hawaii und einer 19-jährigen Soldatin aus Texas bestätigt.Die Soldaten waren zur Unterstützung eines US-Einsatzes gegen die Terrororganisation Islamischer Staat (IS) in der Region stationiert und am Freitag nach Angaben des für den Nahen Osten zuständigen Regionalkommandos (Centcom) bei iranischen Angriffen auf den Stützpunkt in Jordanien getötet worden. Es handelt sich demnach um die ersten Todesfälle unter US-Truppen durch direkte Angriffe des Iran seit Beginn des Krieges.US-Generalstabschef Caine räumt Grenzen von Luftangriffen einDer US-Generalstabschef Dan Caine hat angesichts der Debatte über die aktuellen Angriffe auf den Iran vor einer Überschätzung der Luftwaffe gewarnt. Ein militärischer Erfolg lasse sich nicht allein aus der Luft erzielen. „Wenn man die gesamte Geschichte betrachtet, dann hat Luftmacht ihre Grenzen, und dessen müssen wir uns immer bewusst sein“, sagte Caine. „Ich denke, die besondere Stärke Amerikas liegt darin, dass wir das gesamte Spektrum diplomatischer, informationeller und wirtschaftlicher Mittel mit militärischer Macht verbinden. Und in all diesen Bereichen wird derzeit intensiv gearbeitet.“Iran droht USA bei Angriff auf Atomanlagen mit VergeltungDas oberste Militärkommando des Iran droht mit Angriffen auf Ziele der USA und ihrer Verbündeten, sollte Washington iranische Atomanlagen attackieren. Dies berichten staatliche Medien. Die Erklärung des zentralen Hauptquartiers Chatam al-Anbija folgt auf Äußerungen von US-Präsident Donald Trump, wonach die USA „sehr bald“ die Region um „Pickaxe Mountain“ angreifen würden. Gemeint ist das stark befestigte Tunnelsystem im Berg Kuh-e Kolang.USA: Krieg im Iran hat bislang 37,5 Milliarden Dollar gekostetDer Krieg der USA im Iran hat nach Angaben von US-Verteidigungsminister Pete Hegseth bislang 37,5 Milliarden Dollar gekostet. Dies sei ein Anstieg um fast acht Milliarden seit der letzten offiziellen Schätzung, sagt Hegseth vor dem Haushaltsausschuss des Senats. Die Summe umfasst auch die voraussichtlichen Kosten bis zum 30. September. Es ist das erste Mal, dass sich Hegseth und US-Generalstabschef Dan Caine öffentlich den Fragen von Parlamentariern stellen, seit das US-Militär Anfang des Monats seine Einsätze gegen den Iran wieder aufgenommen hat.Pete Hegseth vor dem Senat: Der Minister erklärte, zusätzliche Kriegsmittel seien dringend und notwendig. Tierney L. Cross/BloombergLibanons Präsident bittet Trump um Unterstützung für ArmeeLibanons Präsident Joseph Aoun hat US-Präsident Donald Trump um weitere Unterstützung für die staatliche libanesische Armee gebeten und andernfalls vor dem Szenario eines neuen Bürgerkriegs in seinem Land gewarnt. „Wir wollen das nicht noch einmal erleben. Alles, worum wir bitten, ist weitere Unterstützung für die LAF“, sagte Aoun, der das englische Kürzel für die libanesischen Streitkräfte verwendete. Aoun erinnerte an das Jahr 1975, in dem im Libanon ein blutiger Bürgerkrieg mit schätzungsweise 150.000 Toten begann. „Die erste Institution, die 1975 zusammenbrach, waren die LAF. Und als Ergebnis erlebten wir das Entstehen vieler örtlicher Milizen“, sagte Aoun. Dabei bekämpften sich verschiedene Konfessionen in wechselnden Gefechtsfronten und Bündnissen, auch mit Unterstützung ausländischer Staaten. Der Bürgerkrieg endete 1990. Der Libanon ist hoch verschuldet, auch die regulären Streitkräfte sind deshalb unterfinanziert und insgesamt schwach. Es fehlt ihnen an Ressourcen, die Ausrüstung ist veraltet, selbst Lebensmittel waren in vergangenen Jahren teilweise knapp. Einigen Beobachtern zufolge existiert die Armee derzeit nur dank Militärhilfen der USA, die seit 2006 mehr als drei Milliarden US-Dollar umfassten. Zugleich ist die Armee die einzige Institution, die noch das Vertrauen vieler Libanesen genießt. Trump droht mit Reaktion auf Huthi-Blockade im Roten MeerUS-Präsident Donald Trump hat der jemenitischen Huthi-Miliz eine Reaktion des US-Militärs auf eine angekündigte Seeblockade gegen Saudi-Arabien im Roten Meer angedroht. Bislang sei die Blockade noch nicht in Kraft, erklärte er im Oval Office auf Nachfrage. „Wenn so etwas passiert, werden wir uns darum kümmern müssen.“ Die USA hätten zuletzt keine Probleme mit den Huthi gehabt, sagte er. Auch während des aktuellen Konflikts mit dem Iran habe es über längere Zeit keine direkten Auseinandersetzungen gegeben.Trump kündigt US-Angriff auf Gegend rund um iranische Atomeinrichtung anIm festgefahrenen Irankrieg hat US-Präsident Donald Trump erneut mit US-Angriffen auf das Areal rund um die iranische Atomeinrichtung gedroht, die als „Pickaxe Mountain“ bekannt ist. „Wir werden diesen Bereich in Kürze ins Visier nehmen, und zwar mit voller Wucht“, sagte er bei einem Treffen mit dem libanesischen Präsidenten Joseph Aoun im Weißen Haus. Bereits zuvor hatte der Republikaner eine entsprechende Attacke auf den Komplex angedroht, der im Berg Kuh-e Kolang südlich der Nuklearanlage Natans im Zentraliran liegt.Trump betonte zudem, dass das US-Militär jede Anlage ins Visier nehmen werde, die die Führung in Teheran für atomare Zwecke nutzen wolle. Er drohte mit noch heftigeren Angriffen. „Ehrlich gesagt haben sie bislang nichts gesehen. Wir waren nett“, behauptete er in Gegenwart von Journalisten und Politikern. Nach Trumps Darstellung hatten die US-Angriffe auf iranische Ziele das Land hart getroffen. Das Land bräuchte Jahrzehnte für den Wiederaufbau.Mit Blick auf die Dauer des Kriegs zeigte sich Trump unnachgiebig. „Wenn wir morgen gehen würden, hätten wir einen riesigen Erfolg verzeichnet. Aber wir werden morgen nicht weggehen“, sagte er.Trump: Kein Treffen ohne ernsthaftes Interesse des IransDie USA sind nach Angaben von Präsident Donald Trump grundsätzlich zu Gesprächen mit Vertretern des Irans bereit. Voraussetzung sei jedoch, dass Teheran ernsthaft an substanziellen Verhandlungen interessiert sei, sagte Trump bei einem Treffen mit dem libanesischen Präsidenten Joseph Aoun im Weißen Haus. „Sie wollen sich unbedingt treffen“, sagte Trump über die iranische Führung. „Solange sie aber nicht bereit sind, sich auf ernsthafte Weise zu treffen, haben wir keinerlei Interesse daran.“ Trump widersprach damit der Einschätzung eines Reporters, wonach es keine Anzeichen für eine iranische Bereitschaft zur Beendigung der Kämpfe gebe. Der Präsident verwies auf Gespräche hinter den Kulissen.US-Präsident Trump (r.) beim Treffen mit dem libanesischen Präsidenten Aoun: Der Iran wolle "sich unbedingt treffen“. APSchifffahrtsdaten: Öltanker mit saudiarabischem Rohöl drehen im Roten Meer abZwei mit saudiarabischem Rohöl für China und Indien beladene Tanker haben am Dienstag im Roten Meer umgedreht und Kurs auf den Suezkanal genommen. Dies ging aus Schifffahrtsdaten des Anbieters LSEG hervor. Vorausgegangen war eine Warnung der mit dem Iran verbündeten Huthi-Miliz im Jemen. Die Huthis hatten am Montag eine Seeblockade gegen Saudi-Arabien verkündet. Dies könnte eine neue Front im Konflikt zwischen den USA und dem Iran eröffnen und die Gefahr für die weltweite Energieversorgung sowie für den Seehandel über die Golf-Region hinaus erhöhen.Huthi-Miliz: Sechs Schiffe zur Umkehr gezwungenDie vom Iran unterstützte Huthi-Miliz hat eigenen Angaben zufolge sechs Schiffe in der Region im Rahmen ihrer verkündeten „Blockade“ zur Umkehr gezwungen. Das berichtete die von der Miliz kontrollierte Nachrichtenagentur Saba unter Berufung auf deren Militärkreise. Innerhalb von 24 Stunden seien sechs Schiffe nach Warnungen der Huthi umgekehrt, berichtete Saba. Eine unabhängige Bestätigung dafür gab es zunächst nicht. Saba berichtete auch nicht, wo genau die Schiffe mutmaßlich umkehrten. Jemen-Experten zufolge verbreitete die Miliz über Funk zuletzt aber eine entsprechende Warnung an Schiffe. Luftalarm in Kuwait und BahrainDer Iran setzt seine Angriffe auf Nachbarländer in der Golfregion fort. Einwohner in Bahrain und Kuwait wurden am Dienstagnachmittag erneut mit Luftalarm vor herannahenden Geschossen gewarnt.Syrien stoppt Waffenlieferung in den LibanonSyrische Behörden haben nach eigenen Angaben einen mutmaßlich für die libanesische Hisbollah bestimmten Waffenschmuggel in den Libanon vereitelt. Dabei seien 226 Handgranaten entdeckt worden, die in einem Fahrzeug mit Ziel Libanon versteckt gewesen seien, teilte die Behörde für Grenzübergänge und Zoll mit.Bereits vergangenen Donnerstag hatten syrische Behörden nach eigenen Angaben einen größeren Waffenschmuggel aufgedeckt. Dabei seien Waffen, Raketen und Drohnen sichergestellt worden, die in einem Öltankwagen versteckt gewesen seien. Nach ersten Erkenntnissen sei die Lieferung für die libanesische Hisbollah bestimmt gewesen.Vor dem Umsturz in Syrien war die Regierung unter Baschar al-Assad ein wichtiger Verbündeter sowohl für den Iran als auch für die Hisbollah. Über Syrien wurden Waffen an die Miliz im Libanon geliefert. Die neue Führung in Damaskus will den iranischen Einfluss zurückdrängen und hat Lieferwege gekappt. Seit dem Sturz der Assad-Regierung haben die Behörden nach eigenen Angaben Dutzende Versuche vereitelt, Waffen aus Syrien in den Libanon zu schmuggeln.Iranischer Minister trifft Vermittler in PakistanInmitten gegenseitiger Angriffe zwischen den USA und dem Iran trifft sich der iranische Innenminister Eskandar Momeni laut pakistanischen Sicherheitskreisen mit führenden Vermittlern in Islamabad. Nach einem Termin mit Pakistans Armeechef Asim Munir sei Momeni derzeit im Gespräch mit Premierminister Shehbaz Sharif, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur von mit der Angelegenheit vertrauten Quellen in der pakistanischen Hauptstadt. Das Büro des pakistanischen Premiers veröffentlichte ebenfalls ein Foto, das die beiden Minister im Gespräch zeigt.Über Gesprächsinhalte wurde zunächst nichts bekannt. Bereits zuvor hatten die Kreise jedoch davon gesprochen, Pakistan werde darauf hinwirken, dass für eine neuerliche Verhandlungslösung im Krieg zwischen den USA und dem Iran diesmal eine Öffnung der für den internationalen Handel wichtigen Straße von Hormus von den mächtigen iranischen Revolutionsgarden verkündet werden müsse.Der iranische Innenminister Eskandar Momeni (l.) mit dem pakistanischen Premierminister Shehbaz Sharif (r.): Über Gesprächsinhalte war zunächst nichts bekannt. AFPGaza-Zivilschutz: Sechs Menschen bei israelischem Luftangriff getötetBei einem israelischen Luftangriff in der Stadt Gaza sind nach Angaben des palästinensischen Zivilschutzes am frühen Dienstagmorgen sechs Menschen getötet worden. Es handele sich um Mitglieder einer Familie, unter ihnen vier Kinder, sagte ein Sprecher des Zivilschutzes. Ob es verletzte Überlebende gab, war zunächst nicht bekannt.Das israelische Militär äußerte sich zunächst nicht zu dem Angriff. Ein Militärsprecher hatte über die Tötung eines Terroristen berichtet, der an dem Terrorangriff am 7. Oktober 2023 teilgenommen und mehrere israelische Geiseln in seiner Gewalt gehabt haben soll. Der Name des Mannes war aber nicht identisch mit dem des vom palästinensischen Zivilschutz genannten Getöteten.Kuwait: Iranische Angriffe treffen Kraftwerke und EntsalzungsanlagenMehrere Strom- und Meerwasserentsalzungsanlagen in Kuwait sind nach Regierungsangaben erneut Ziel iranischer Angriffe geworden. Durch die Attacken am Montagabend seien in mehreren Einrichtungen Brände ausgebrochen, erklärte das Ministerium für Elektrizität, Wasser und erneuerbare Energien am Mittag.Der entstandene Schaden werde derzeit erfasst, während Arbeiten zur Reparatur und Wiederherstellung der betroffenen Anlagen vorbereitet würden. Mehrere Einheiten seien vorsorglich vom Netz genommen worden, um die Anlagen zu schützen und die Stabilität der Strom- und Wasserversorgung zu sichern.Der Wüstenstaat Kuwait ist wie die weiteren Golfländer auf die Entsalzung von Meerwasser angewiesen, um die heimische Bevölkerung mit Trinkwasser zu versorgen. Aus solchen Anlagen stammen rund 90 Prozent des Trinkwassers in Kuwait. Die Anlagen wurden kuwaitischen Angaben zufolge in den vergangenen Tagen bereits mehrmals getroffen.Entsalzungsanlage in Kuwait brennt am 18. Juli: Der Iran habe es nun erneut auf die Anlagen abgesehen. ReutersHuthis warnen Reedereien vor Nutzung saudiarabischer HäfenDie Huthi-Rebellen im Jemen warnen Reedereien davor, saudiarabische Häfen zu nutzen. Schiffen sei es untersagt, dort Fracht zu laden oder zu löschen, heißt es in einer E-Mail der mit dem Iran verbündeten Miliz vom 20. Juli, die bei mehreren Reedereien eingegangen ist und von Reuters eingesehen wurde. Solche Aktivitäten könnten dazu führen, dass die Schiffe „an jedem Ort“ von den Huthis angegriffen würden.








