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Es war so schön einfach, Tauben zu hassen: Kack-Attacken auf dem Balkon, Gurr-Offensiven am frühen Morgen, gar Zusammenstöße durch kopfloses Rumgeflatter. Ekelig! Zu doof zum Fliegen, diese Vögel!
Aber jetzt macht es die Forschung kompliziert. Tauben sind nicht nur (einigermaßen) schlau, sondern geradezu experimentierfreudig. Das haben Wissenschaftler von der University of Iowa nachgewiesen, in Experimenten natürlich. Die Ergebnisse haben sie in der Fachzeitschrift Journal of Experimental Psychology veröffentlicht.
Ihren Versuchsvögeln der Art Columba livia – Stammform der Haus-, Stadt- und Balkontaube – präsentierten die Forscher fünf verschiedene Knöpfe auf einem Touchscreen. Drückten die Tiere jeden Knopf mit ihrem Schnabel einmal, bekamen sie einen Krümel Futter. Was die Tauben nicht wussten: Die Belohnung gab es für jede beliebige Reihenfolge. Und bei fünf Knöpfen existieren 120 Möglichkeiten.







