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Kommentar: EU-Vernichtungsverbot macht die Modebranche nicht nachhaltiger Die Textilindustrie ist einer der größten Umweltsünder, gerade Fast Fashion fördert den Überkonsum und ignoriert die Kreislaufwirtschaft. Doch Politik und Verbraucher schauen nur zu.
Alttextilien vor der Verbrennung: Kreislaufwirtschaft hat in den wenigsten Konzernen Priorität. Foto: AFPEs klingt wie ein echter Einschnitt: In der Folge der Ökodesign-Verordnung der EU dürfen Händler seit dieser Woche zurückgeschickte Textilien nicht mehr vernichten. Die EU feiert die Verordnung als „Eckpfeiler des Konzepts der Kommission für umweltverträglichere und kreislauforientiertere Produkte“. Kritiker dagegen sehen in der Verordnung die typischen Auswüchse Brüsseler Verbotspolitik.Am Ende ist die Frage entscheidend, ob die Kommission mit der Richtlinie die gewünschten, vornehmlich ökologischen Ziele erreicht. Denn ohne Frage ist es ein Skandal, dass jedes Jahr rund 600.000 Tonnen Kleidung vernichtet werden, wie die EU-Umweltagentur vorrechnet. Jedes Kleidungsstück, das wieder genutzt statt verbrannt wird, ist ein Erfolg für den Umweltschutz.Doch die möglichen Effekte des Vernichtungsverbots sind gering – gemessen an den wirklichen Umweltschäden durch die Mode. Was nur wenigen klar ist: Jedes Jahr verursacht die Textilindustrie weltweit bis zu 1,7 Milliarden Tonnen CO2-Äquivalente. Das sind rund zehn Prozent der gesamten Treibhausgasemissionen – mehr als der internationale Flug- und Schiffsverkehr zusammen. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt












