Der Exoplanetenjäger Plato der ESA hat mit der Prüfung der elektromagnetischen Verträglichkeit den letzten großen Test vor der Startfreigabe absolviert; im März 2027 soll das Weltraumteleskop starten. Das hat das an der Mission maßgeblich beteiligte Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) jetzt bekannt gegeben. Die Überprüfung hat demnach im niederländischen Noordwijk stattgefunden und bestätigt, dass alle elektronischen Systeme der Weltraumsonde auch unter den widrigen Bedingungen des Weltraums wie vorgesehen funktionieren. Mit der Funktionsprüfung wurde beispielsweise ausgeschlossen, dass sich einzelne Instrumente, elektronische Module oder Kommunikationssysteme gegenseitig stören.
Sonde kann im Weltraum funktionieren
Die jetzt absolvierte Überprüfung war der letzte große Test der sogenannten Qualifikationskampagne, die vor dem Start einer solchen Forschungsmission ins All notwendig ist. Begonnen hat sie im Januar mit Vibrations- und Akustiktests am Weltraumforschungs- und Technologiezentrum ESTEC der ESA in Noordwijk. Dabei wurde die Sonde unter anderem auch einem Vakuum sowie extrem hohen und niedrigen Temperaturen ausgesetzt. Plato habe unter Beweis gestellt, dass die Kameras, die Elektronik und die Temperaturregelung auch unter weltraumähnlichen Bedingungen funktionieren, erläutert das DLR.










