2024 waren Autos noch Deutschlands wichtigstes Handelsgut mit China. Nun liegen sie nur noch auf Platz drei. Das hat Folgen.

Im Zeitalter der E-Mobilität nicht mehr nötig: Ein Arbeiter mit einem Auspuff in der VW-Fabrik im chinesischen Chengdu

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Die Krise der Autobauer verhagelt die deutsche Handelsbilanz mit China. Während die gesamtwirtschaftlichen Importe aus Fernost von Januar bis Mai dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6,2 Prozent auf 72,4 Milliarden Euro stiegen, brach der Warenverkehr in die entgegengesetzte Richtung um 14,5 Prozent auf 29,6 Milliarden Euro ein. Dies gab das Statistische Bundesamt am Montag bekannt.

Demnach ist China nach wie vor Deutschlands wichtigster Handelspartner außerhalb der EU. Aber die Bundesrepublik kauft mehr in der Volksrepublik ein, als sie an China verkauft. So importiert Deutschland viele Waren des täglichen Lebens aus China. Zum Beispiel kommen vier von fünf aller tragbaren Computer und zwei von drei Smartphones in Deutschland aus China. Auch ein Großteil der Solartechnik stammt aus dem Land.