Das Ego der CSU wird schon allein durch diese Spekulation kräftig gestreichelt. Das lässt sich gut zwischen den Zeilen heraushören, wenn man am Montag mit CSU-Leuten über die These spricht, dass nach dem Rücktritt von Jens Spahn jetzt Alexander Dobrindt, der Bundesinnenminister, Fraktionschef der Union im Bundestag werden könnte. Über die einmalige Situation also, dass einer aus der kleinen Schwesterpartei CSU und nicht aus der großen CDU im Parlament der neue zentrale Kopf der gesamten Union sein könnte.