PfadnavigationHomePolitikDeutschlandUnionsfraktionSPD-Frauen sprechen sich für CDU-Ministerin als Spahn-Nachfolgerin ausStand: 16:35 UhrNach dem Rücktritt von Spahn als Fraktionschef sucht die CDU händeringend nach einem Nachfolger. WELT-Autor Ulf Poschardt sieht Innenminister Dobrindt als beste Lösung, hat aber Zweifel: „Halte Dobrindt für sehr intelligent und glaube nicht, dass er so dumm wäre, sich diesen Schuh anzuziehen.“CDU und CSU suchen nach einem Nachfolger an der Fraktionsspitze für den zurückgetretenen Jens Spahn. Das Frauennetzwerk der SPD will „mindestens eine Frau mehr“ im Koalitionsausschuss sehen – und hat eine Kandidatin im Auge.Das Frauennetzwerk der SPD fordert mehr Frauen im Koalitionsausschuss und unterstützt deswegen Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) als Nachfolgerin von Jens Spahn im Fraktionsvorsitz. „Als SPD-Frauen sind wir der Meinung, dass der Koalitionsausschuss definitiv noch mindestens eine Frau mehr gebrauchen kann. Wir begrüßen, wenn Nina Warken dafür bereitsteht“, sagte die Vorsitzende der SPD-Frauen und Bundestagsabgeordnete, Carmen Wegge, dem Nachrichtenmagazin „Focus“.Spahn war am Wochenende als Unionsfraktionschef zurückgetreten. Er zog damit die Konsequenzen aus der Debatte um die Geburt seines Sohnes durch eine Leihmutter in den USA. Dort ist ein solches Vorgehen anders als in Deutschland erlaubt. Spahn hatte sich wiederholt gegen eine Legalisierung ausgesprochen, sich mit seinem Mann jedoch dafür entschieden, selbst dieses Verfahren doch zu nutzen.Lesen Sie auchAls mögliche Nachfolger von Spahn wird auch Warken genannt. Im Gespräch sind aber insbesondere auch Kanzleramtsminister Thorsten Frei, CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann und Unions-Fraktionsvize Günter Krings, außerdem Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU). Außer Dobrindt gehören alle der CDU an. Die Fraktion wird über die Nachfolge in einer Sondersitzung am Mittwoch, 29. Juli, entscheiden.Sollte eines der Mitglieder der Bundesregierung zum Zuge kommen, zöge die Neubesetzung der Fraktionsspitze automatisch eine Kabinettsumbildung nach sich. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte das am Wochenende nicht ausgeschlossen. ll mit AFP