Immer, wenn Donald Trump kommt, geht irgendetwas schief. Er hat 103 Spiele dieser WM ausgelassen, um beim 104. und letzten aufzutauchen. Und was muss er da sehen und hören? Eine Party in Gelb und Rot, die Augen von Ferran Torres, die bis weit hoch in den Fußballhimmel leuchten, und dazu ein ganzes Stadion, das zu „Y Viva España“ tanzt. All das ausgerechnet bei dem erklärtermaßen größten und besten Event, das die Trump-Regierung der Menschheit je geschenkt hat. Außerdem spielen sie jetzt kurz nach Schlusspfiff über die Stadionboxen die größten Hits des bekennenden Trump-Gegners Bad Bunny ein, allesamt in einer Sprache, die der US-Präsident nicht versteht. Und schließlich ruft der Stadionsprecher auch noch: „Españoles, somos campeones del mundo!“ Nein, so kann Trump sich seinen Sonntagnachmittag beim Fußball nicht vorgestellt haben.
Trump beim WM-Finale: Ins Siegerbild will er noch rein
Donald Trump hat die WM zu einer hochpolitischen Veranstaltung gemacht. Zum Abschluss überreicht er den Pokal den Spaniern, deren Land er jüngst „Horrorshow“ nannte – und bleibt bei der Pokalübergabe einfach stehen.











