Während Infantino nach der Pokalübergabe wegging, stellte sich Trump an die linke Seite der feiernden Spieler. Infantino kam von der anderen Seite zum US-Präsidenten rübergelaufen und sagte ein paar Worte zu ihm. Es sah so aus, als wollte er ihn zum Gehen bewegen. Doch Trump verharrte noch ein paar Augenblicke, stand Seite an Seite mit den Spielern, als die ersten Siegerfotos geschossen wurden. Danach verließen die beiden die Bühne.
Auch beim Sieg des FC Chelsea bei der Club-WM im Vorjahr war Trump auf dem Siegerfoto mit drauf. Damals stand er aber in der Mitte und nicht wie nun außen.Trump sorgte bei der WM schon einmal für AufsehenZusammen hatten sie nach dem spanischen 1:0 (0:0) nach Verlängerung über Titelverteidiger Argentinien im Finale der WM den Rasen betreten, um bei der Zeremonie im MetLife Stadium von East Rutherford die Preise zu übergeben. Als Trump den Rasen betrat, wurde er von Pfiffen begleitet. Im 104. und letzten Spiel des Turniers in den USA, Mexiko und Kanada war er zum ersten Mal in einem Stadion aufgetaucht. In seiner Loge saß er zwischen Ehefrau Melania und Infantino.
Bei der Siegerehrung hat sich Trump zurückhaltend gezeigt. Er verteilte Medaillen an die Schiedsrichter und Spieler, wich ganz offensichtlich nicht vom Protokoll ab. Auf lange Monologe oder sonstige extravagante Auftritte verzichtete Trump.Auch wenn er die Stadien über sechs Wochen gemieden hatte, durch den Skandal um die zurückgenommene Sperre für US-Stürmer Folarin Balogun war Trump lange präsent gewesen. Er hatte Infantino angerufen und um eine Überprüfung der Roten Karte gebeten. Die Disziplinarkommission des Weltverbands Fifa setzte die Sperre tatsächlich zur Bewährung aus. Es folgte ein Sturm der Entrüstung, Balogun kam im Achtelfinale gegen Belgien zum Einsatz, doch die USA verloren das Spiel deutlich (1:4).











