Donald Trump und Gianni Infantino sind so positioniert wie immer. Der US-Präsident steht am Pult. Sein Sidekick, der Präsident des Fußball-Weltverbandes, steht daneben. Dann ziehen sie gemeinsam WM-Bilanz. Sie rühmen das Event als mindestens interstellare Sensation, Trump streut Fachspezifisches über Harry Kane ein (warum musste der nach der Führung gegen Argentinien so defensiv spielen?) oder über Lionel Messi (toll, so viel Freiheit auf dem rechten Flügel!). Aber die Kernbotschaft beim Fifa-Empfang am Freitagabend in New York ist eine andere. Trump trägt offen vor, was längst in Fußballkreisen zirkuliert: Die USA wollen bald wieder eine WM!
Bilanz der Fußball-WM: Trump und Infantino bekommen einfach nicht genug
Die XXL-WM endet mit zwei klaren Botschaften: Beim nächsten Mal sollen sogar 64 Teams starten – und die USA möchten bald wieder eine WM ausrichten. Es geht ums Geld, aber vor allem um Gianni Infantinos Wiederwahl.












