Es sind Summen, die bis vor Kurzem noch unvorstellbar gewesen wären. Wegen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine sollen die Länder der Europäischen Union bis 2030 rund 800 Milliarden Euro für ihre Verteidigung mobilisieren, allein in Deutschland stehen 2026 Ausgaben von fast 125 Milliarden Euro an. Allerdings reichen Geld und guter Wille allein nicht aus, um Europa verteidigungsfähig zu machen. Man braucht auch die nötigen Rohstoffe dafür, und hier ist Europas Industrie nach wie vor abhängig von Lieferungen aus China – und sogar aus Russland. Es drohen daher Engpässe und Versorgungslücken, warnt die Münchner Unternehmensberatung Roland Berger in einer neuen Studie.