Es ist einer der blutigsten Angriffe auf die Armee: Islamistische Kämpfer und mit ihnen verbündete Tuareg töten im Nor den mindestens 50 Soldaten.

Ein Konvoi der militanten islamistischem „Bewegung für Einheit und Dschihad in Westafrika“ (MUJWA) in Gao, Nordmali (Achivbild)

afp | Bei einem gemeinsamen Angriff von Dschihadisten und Tuareg-Separatisten im Norden Malis sind mindestens 50 Soldaten getötet worden. Wie am Sonntag aus Militärkreisen und von einem der Militärjunta nahestehenden Kommunalpolitiker verlautete, war der Konvoi am Samstag beim Verlassen der strategisch wichtigen Stadt Anefis in einen Hinterhalt geraten.

„Die vorläufige Bilanz des Angriffs ist äußerst schwerwiegend: Mehr als 50 Soldaten wurden getötet und mindestens 24 gefangen genommen“, sagte der Politiker der Nachrichtenagentur AFP. Es handelte sich um einen der tödlichsten Angriffe auf die malische Armee seit Jahren.

Der Konvoi war den Angaben zufolge auf dem Weg in die nordmalische Großstadt Gao. Um Anefis hatte es in den vergangenen Wochen heftige Kämpfe gegeben.