„Alles ist möglich“: Unter diesem Motto hatte die AfD am Samstag in die Messe Magdeburg geladen, um ihren Wahlkampfauftakt zu feiern. Das Interesse war groß: 3.000 Menschen hatten sich vorab zu der Veranstaltung angemeldet, bis zu 15.000 Menschen schauten im Livestream zu.
Neben Ulrich Siegmund hielten auch die Co-Vorsitzende Alice Weidel, der Landesvorsitzende Martin Reichardt, der stellvertretende Landesvorsitzende Oliver Kirchner sowie die AfD-Politiker Hans-Thomas Tillschneider und Dennis Hohloch Reden. Der Tenor war euphorisch: Die Partei sieht sich kurz vor der Übernahme der Regierungsgeschäfte in Sachsen-Anhalt.
Wahlziel von 45 Prozent
In seiner Rede schwor Spitzenkandidat Ulrich Siegmund die Partei auf einen offensiven Landtagswahlkampf 2026 ein. Vor einer lautstarken Kulisse präsentierte er die Veranstaltung als Signal des Aufbruchs und der Geschlossenheit. „Das hier heute setzt neue Maßstäbe“, sagte Siegmund gleich zu Beginn. Die „Vision 2026“ sei Ausdruck eines wachsenden Selbstbewusstseins innerhalb der Partei.
Im Mittelpunkt stand das ambitionierte Wahlziel von 45 Prozent. Siegmund machte deutlich, dass es aus seiner Sicht nicht nur um einen Wahlsieg, sondern um eine stabile Regierungsmehrheit gehe. „Keine 44, keine 43 Prozent – ich möchte stabil regieren“, erklärte er. Seine Anhänger reagierten darauf mit Applaus und Sprechchören. Der Kandidat beschwor mehrfach eine historische Gelegenheit und betonte, dass „alles möglich“ sei.












