Bei Wal-Sichtungen Abstand haltenOb es derselbe Wal war, der am Donnerstag bei Heiligenhafen gesichtet worden war, blieb zunächst unklar. Das Ministerium habe nur die Sichtung an der Kieler Förde bestätigt, sagte eine Sprecherin.Das Umweltministerium bat die Bürger darum, bei eventuellen Wal-Sichtungen Abstand zu halten und eine mögliche Strandung den Behörden zu melden. Schiffs- und Bootsverkehr in der Nähe der Tiere stelle »einen erheblichen Stressfaktor« dar. Deshalb sehe das Umweltministerium auch »von einer engeren Begleitung des Tieres ab«.
Im Weiteren wies das Ministerium darauf hin, dass »wandernde Großwale« bisweilen natürlicherweise in der Ostsee auftauchen und »sich hier für mehr oder weniger lange Zeiträume aufhalten«. Da sich der Wal »aktiv im freien Wasser« bewege, seien zunächst keine weiteren Schritte nötig.Um im Falle einer Strandung schnell zu einer Einschätzung und Entscheidung kommen zu können, habe das Land eine Meldekette etabliert, sagte die Sprecherin. »Bei einer möglichen erneuten Strandung werden wir uns schnell mit wissenschaftlichen Expertinnen und Experten, der Polizei und möglichen weiteren beteiligten Behörden abstimmen.«








