US-Außenminister Marco Rubio hat 66 Staaten zum gemeinsamen Kampf gegen Linke aufgerufen und vor einer „hereinbrechenden Dunkelheit“ gewarnt. Linke Aktivisten seien „Feinde der Zivilisation“, sagte Rubio am Donnerstag bei einem Ministertreffen in Washington. Man werde deren Netzwerke „Stein für Stein“ zerlegen, kündigte er an.
Eingeladen waren nach Angaben des US-Außenministeriums Vertreter aus mehr als 80 Ländern. „Ministerkonferenz zum Wiedererstarken des politischen Terrorismus“ war der offizielle Titel des ranghohen Treffens. Nach Angaben mehrerer amerikanischer Medien richtete sich der Fokus allein gegen linke Bewegungen. Rechte Gewalt, etwa der Sturm auf das Kapitol vom 6. Januar 2021, kam nicht zur Sprache. Rubio sprach von einem „blinden Fleck“ der Sicherheitsbehörden und nannte die radikale Linke ein „einzigartiges und besonderes Übel“. Als Beispiele führte der amerikanische Chefdiplomat die Ermordung von Charlie Kirk und die Attentatsversuche auf Präsident Donald Trump an.
Neben Rubio traten der Trump-Berater Stephen Miller, der Finanzminister Scott Bessent, der FBI-Direktor Kash Patel und die Bildungsministerin Linda McMahon auf. Miller warf der politischen Linken vor, den Sturz der staatlichen Ordnung zu betreiben. Noch am Donnerstag kündigte Rubio eine neue Visa-Regelung an, die sich gegen Mitglieder linksextremer terroristischer und verbündeter Gruppen richten soll. Wer konkret betroffen ist, blieb zunächst offen.










