Eine Mehrheit in der Nationalversammlung stimmt für ein Gesetz, das aktive und passive Sterbehilfe unter bestimmten Auflagen ermöglicht.
Protest gegen die Einführung der Sterbehilfe in Frankreich am 15. Juli vor der Nationalversammlung in Paris
Noemie Olive/reuters
Es brauchte vier Anläufe, doch dann war es so weit: Die französische Nationalversammlung hat am Mittwochabend ein Gesetz zur Sterbehilfe verabschiedet. Für die mehrfach modifizierte Gesetzesvorlage stimmten 291 Abgeordneten der Nationalversammlung, 241 votierten mit Nein.
Der Abstimmung war eine intensive politische Debatte vorausgegangen, die 15 Jahre dauerte. Umfragen zufolge unterstützt eine Mehrheit der französischen Bürger und Bürgerinnen eine Reform, die es unheilbar Erkrankten erlaubt, ein zum unerträglichen Leiden gewordenes Leben zu beenden.










