Die Windows-Updates vom Juli-Patchday sowie die Update-Vorschauen von Ende Juni haben unerwünschte Nebenwirkungen auf einigen Dell-Computern. Microsoft verteilt die Sicherheitsflicken im Juli daher nicht auf betroffene Systeme.

Das erläutert Microsoft in den Windows-Release-Health-Notizen. Demnach sei es nach der Installation der Update-Vorschau aus dem Juni dieses Jahres auf einer begrenzten Anzahl an Dell-Computern zur Anzeige von gelben Ausrufezeichen im Gerätemanager beim „Intel Innovation Platform Framework Processor Participant“-Treiber gekommen. In einigen Fällen führt das auf betroffenen Systemen zu Performanceeinbußen, erhöhtem Stromverbrauch oder Änderungen im Systemverhalten, erklärt Microsoft.

Das Problem geht auf eine Inkompatibilität zwischen dem Intel-Treiber und der mit der Juni-Update-Vorschau eingeführten neuen Windows-USB-C-Verbindungsmanager-Schnittstelle zurück, haben die Entwickler herausgefunden. Sie arbeiten zusammen mit Dell an einer Lösung, damit das Problem auf den Geräten nicht mehr auftritt, versichern die Redmonder. Betroffen sind Windows 11 24H2 und 25H2. Microsoft will das in den kommenden Tagen korrigieren.

Korrigierte Probleme

Es gibt aber nicht nur neue Probleme, sondern das Juli-Sicherheitsupdate bessert auch bei alten Fehlern nach. So kam es unter quasi allen unterstützten Windows-Versionen nach der Installation der Juni-Sicherheitsupdates zu dem Verhalten, dass beim Löschen von Dateien aus dem Papierkorb ein interner Dateiname anstatt des ursprünglichen vollen Dateinamens angezeigt wurde. In den Windows-Release-Health-Notizen schreibt der Hersteller, dass das Problem mit den Juli-Updates passé sei. Das gilt auch für Windows 10 22H2 – die erweiterten Sicherheitsupdates (ESU) hatte Microsoft ohne großes Tamtam Ende Juni noch mal verlängert. Privatnutzer im EWR kommen in den kostenlosen Genuss der ESU nun bis Oktober 2027.