Das Softwareunternehmen Microsoft aus dem US-amerikanischen Redmond liefert derzeit das Juli-Sicherheitsupdate KB5101650 für das Betriebssystem Windows 11 aus. Neben der Schließung von zahlreichen Sicherheitslücken bringt der Patch fünf funktionale Neuerungen auf den Desktop, die bestimmte Handgriffe im beruflichen Alltag erleichtern sollen. Der Rollout erfolgt dabei schrittweise, sodass nicht alle Rechner die neuen Funktionen zum exakt selben Zeitpunkt zur Verfügung gestellt bekommen.Anzeige
Dieser gestaffelte Verteilungsmechanismus bewahrt aktuell zumindest einige Nutzer:innen vor massiven Systemproblemen, die das Update auf bestimmten Notebooks auslöst. Konkret kommt es laut dem Fachblog Windows Latest bei Geräten des US-Herstellers Dell aufgrund eines fehlerhaften Treiber-Zusammenspiels zu plötzlichen Neustarts und extremer Hitzeentwicklung. Der Verteilungsprozess für diese spezifischen Intel-Rechner wurde von Microsoft daher vorläufig serverseitig komplett gestoppt, bis eine funktionierende Lösung in Form eines Fehlerbehebungs-Patches bereitsteht.
Windows 11 KB5101650 bringt System-Rollback
Für jene Arbeitsplatzrechner, die das Update fehlerfrei und sicher installieren können, schaltet das Technologieunternehmen die tiefgreifende Wiederherstellungsfunktion der „Zeitpunkt-Wiederherstellung“ (Point-in-time Restore) frei. Dieses Werkzeug basiert auf dem sogenannten Volumeschattenkopie-Dienst (Volume Shadow Copy Service) und erstellt im Hintergrund gänzlich unbemerkt vollständige Abbilder des gesamten Systems. Diese Funktion erlaubt es Administrator:innen, den Rechner bei späteren Treiberproblemen oder fehlerhaften Software-Installationen exakt auf den funktionsfähigen Zustand der vergangenen 72 Stunden zurückzusetzen.Anzeige












