Die Windows-Update-Vorschau für Windows 11 mit dem Ausblick auf die nicht sicherheitsrelevanten Änderungen zum Juli-Patchday ist in der Nacht zum Mittwoch erschienen. Sie liefert einige kleine Verbesserungen, die ihren Weg bereits durch die Insider-Vorschauversionen absolviert haben.

Im Message-Center der Windows-Release-Health-Notizen fasst Microsoft die interessantesten Neuerungen zusammen. Das neue Startmenü soll nun auch in den kommerziellen und verwalteten Windows-Geräten aktiv werden; IT-Verwalter bekommen Steuerungsmöglichkeiten über Richtlinien. Windows Updates lassen sich mit einem Kalender gezielt bis zu 35 Tage pausieren – das lässt sich verlängern, indem Interessierte ein späteres Enddatum wählen und Updates je nach Bedarf erneut pausieren. Das hat Microsoft seit rund zehn Tagen bereits in der Insider-Vorschau im Release-Preview-Kanal getestet.

Außerdem kommt die Wiederherstellung mit ausgewählten Zeiten der Wiederherstellungspunkte auf den Endgeräten an. Die bringen Apps, Einstellungen und persönliche Dateien auf den Stand eines vergangenen Wiederherstellungspunkts. Das soll Ausfallzeiten reduzieren helfen und Problemlösungen vereinfachen. Verbesserungen gibt es außerdem bei der Synchronisation des Mikrofon-Status zwischen Lautstärkeregler und dem Hands-Free-Profile, was für mehr Konsistenz bei Bluetooth-Kopfhörern mit Mikrofon und Mute-Tasten sorgen soll. Der Taskmanager ergänzt Spalten und Sichtbarkeit für die NPU-Nutzung (Neural Processing Unit, also KI-Koprozessoren).