PfadnavigationHomeSportFußballWMPolitische ProvokationArgentinien droht Ärger – Spieler feiern mit Plakat über FalklandkriegStand: 00:51 UhrLesedauer: 2 MinutenIn einer hochemotionalen Partie geht England gegen Argentinien in Führung. Doch das Team um Lionel Messi übernimmt die Kontrolle und dreht das Spiel kurz vor Schluss. Die Highlights im Video.Schon vor dem Halbfinale war der Falklandkrieg zwischen England und Argentinien sehr präsent. Nach dem argentinischen Sieg präsentiert das Team nun ein politisches Plakat. Mit der Botschaft werden Besitzansprüche auf das britische Überseegebiet angemeldet.Das argentinische Team hat den Sieg im WM-Halbfinale gegen England auf dem Rasen mit einem politischen Plakat mit Bezug auf den Krieg um die Falklandinseln gefeiert. „Las Malvinas son argentinas“ („Die Malvinas sind argentinisch“) war in Versalien in dunkler Schrift auf einem weißen Laken zu lesen, das unter anderem Mittelfeldspieler Giovani Lo Celso in der Hand hielt. Das Banner war auch auf den Zuschauerrängen zu sehen gewesen. Argentinien erreichte mit dem 2:1 das WM-Endspiel gegen Spanien.Mit dem Spruch will Argentinien seine vermeintlichen Besitzansprüche auf die sogenannten Malvinas, wie die Inseln in Argentinien heißen, erklären. Argentinien und Großbritannien hatten 1982 mehr als 70 Tage lang Krieg um die Falklandinseln vor der Küste Argentiniens geführt. Dabei starben rund 1000 Soldaten. Die Inseln sind seit 1833 britisches Überseegebiet. Bis heute weigert sich Großbritannien, über den Anspruch auf die Malvinas zu verhandeln.Der Weltverband Fifa verbietet Spielern und Offiziellen rund um die WM-Spiele, politische Botschaften zu präsentieren. Dem argentinischen Team könnte damit Ärger drohen.Argentiniens Vize-Präsidentin hatte Engländer als „Piraten“ bezeichnetSchon vor der Partie war die Erinnerung an den Falklandkrieg sehr präsent gewesen. Argentiniens Trainer Lionel Scaloni hatte vor einer Vermischung des WM-Halbfinals mit dem Krieg gewarnt.Das hatte die Vize-Präsidentin seines Landes ganz anders gesehen. „Wir spielen gegen die Piraten-Usurpatoren. Das ist kein Spiel wie jedes andere“, schrieb Victoria Villarruel auf X und kündigte an: „Ich werde nicht politisch korrekt sein oder mich zurückhalten. Gegen die Engländer geht es um mehr.“ Villarruels Vater hatte im Krieg um die Falklandinseln für Argentiniens Militärdiktatur gekämpft.dpa/luwi
WM 2026: Argentinien droht Ärger – Spieler feiern Sieg gegen England mit Plakat über Falklandkrieg - WELT
Schon vor dem Halbfinale war der Falklandkrieg zwischen England und Argentinien sehr präsent. Nach dem argentinischen Sieg präsentiert das Team nun ein politisches Plakat. Mit der Botschaft werden Besitzansprüche auf das britische Überseegebiet angemeldet.











