München muss Wasser sparen und hat dafür zum ersten Mal in seiner Geschichte auch Verbote ausgesprochen. Die Restriktionen sind moderat, trotzdem wird die Verordnung heftig diskutiert. Tatsächlich dauert der Wassermangel der Stadt schon länger an. Die Grundwasserspiegel sinken, selbst am Alpenrand. Dazu kommt die extreme Hitze im Juni und die hohen Temperaturen. Das steigert den Verbrauch, sodass eine „seit den frühen 1970er-Jahren nicht dagewesene Ausnahmesituation“ eingetreten sei, wie es Münchens Oberbürgermeister Dominik Krause (Grüne) zusammenfasst.Uwe Ritzer aus dem SZ-Wirtschaftsressort beschäftigt sich schon lange mit Wasserknappheit in Deutschland. München war lange in einer Luxussituation, weil es im Süden große Wasserreservoirs gibt. Doch auch hier kommt das Problem des Wassermangels jetzt an - wer das langfristig lösen will, muss auch die Industrie zum Sparen bitten, nicht nur Privathaushalte.„Auf den Punkt“ ist der tägliche Nachrichtenpodcast der Süddeutschen Zeitung zu den wichtigsten Themen des Tages. Sie finden alle Folgen auf sz.de/nachrichtenpodcast. Verpassen Sie keine Folge und abonnieren Sie unser Audio-Angebot in Ihrer Lieblings-Podcast-App oder bei iTunes und Spotify. Eine Übersicht über all unsere Podcasts finden Sie unter www.sz.de/podcast und hier erfahren Sie, wie Sie unsere Podcasts hören können.Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie uns: podcast@sz.de.
SZ-Podcast: Wassermangel - wie sinnvoll sind Verbote?
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