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Jobmesse in China (Fotomontage): Der KI-Boom löst nicht alle Probleme. Foto: Getty, dpa, Imago [M] China: Xi Jinpings riskante Wette auf den KI-Boom Während der Tech-Sektor Rekordzahlen schreibt, kämpfen junge Chinesen um Jobs. Die Gesellschaft ist tief gespalten – und die Kluft könnte noch größer werden. Ein Lagebericht aus Shanghai.

Martin Benninghoff 15.07.2026 - 10:20 Uhr Artikel anhörenShanghai. Als Friedrich Merz vor einiger Zeit den chinesischen Roboterhersteller Unitree in Hangzhou besuchte, war alles vorbereitet, um den Bundeskanzler zu beeindrucken. Ein Roboter mit zwei Armen sortierte am Fließband Steckdosen, ein humanoider drückte Knöpfe und öffnete einen Stromverteilerkasten. Für den größeren Unterhaltungsfaktor schlugen zwei weitere Roboter mit Kopfschutz und Boxhandschuhen in einem Boxring aufeinander ein. Die Handykameras liefen, die Inszenierung sollte Merz und seiner Delegation Unitrees Fortschritte und Chinas Errungenschaften zeigen.Der Kanzler bekam an diesem Tag das herausgeputzte, vor Hightech strotzende China zu sehen: Die Staatsführung lenkt Milliarden in Roboter, Chips, Künstliche Intelligenz (KI) und Batterietechnologie. Oberste Priorität von Staats- und Parteichef Xi Jinping ist die „AI Plus“‑Initiative. Das Ziel ist, KI bis 2030 in 90 Prozent der Wirtschaft zu integrieren.Die Investitionen sind eine Wette – und diese Wette spaltet das Land. Denn das andere China, das ärmere, gibt es noch immer. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt