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KI: Geopolitischer Hebel – China holt auf und drängt in den globalen Süden Wer die wichtigsten Apps kontrolliert, prägt Informationsströme. US-Anbieter dominieren, chinesische Chatbots gewinnen rasant Marktanteile, zeigt eine Analyse. Europa spielt kaum eine Rolle.

Martin Benninghoff 08.07.2026 - 15:32 Uhr Artikel anhörenKI aus China: Deepseek hat im Januar 2025 weltweit für Furore gesorgt, mittlerweile haben andere chinesische Anbieter aufgeholt. Foto: Andy Wong/AP/dpaShanghai. Wer kontrolliert künftig den Zugang zum Wissen der Welt? Während sich die Debatte über Künstliche Intelligenz (KI) oft um Regulierung oder technische Leistungsfähigkeit dreht, hat sich auf globaler Ebene längst ein harter Verdrängungswettbewerb entwickelt. KI-Chatbots sind dabei keine reinen Konsumprodukte mehr, sondern rücken massiv in die Rolle strategischer geopolitischer Hebel. Wer die meistgenutzten Anwendungen kontrolliert, beeinflusst Informationsströme, formt Narrative und gestaltet die nächsten digitalen Geschäftsmodelle.Eine neue Analyse der FDP-nahen Friedrich-Naumann-Stiftung, die dem Handelsblatt exklusiv vorliegt, zeigt: Während US-Modelle wie OpenAI oder Anthropic den Markt global weiterhin dominieren, holt China in hohem Tempo auf – vor allem dort, wo die Rivalität zwischen den USA und China zunehmend ausgetragen wird: in den Staaten des globalen Südens. Europa hat der Analyse zufolge auf diesem entscheidenden Zukunftsfeld dagegen das Nachsehen. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt