Springbrunnen am Lenbachhaus (18. Juni)
In München droht das Wasser knapp zu werden, weshalb die Stadt den Verbrauch einschränkt: Laut einer ab sofort gültigen Allgemeinverfügung dürfen die Münchner etwa private Pools nicht mehr befüllen. Auch das Rasensprengen und das Abpumpen von Wasser aus Seen und Flüssen sind verboten – ebenso wie das Waschen privater Fahrzeuge außerhalb von Waschanlagen.
Bei Verstößen drohen Bußgelder von bis zu 50.000 Euro. Die Allgemeinverfügung gilt bis voraussichtlich Anfang August. Die Stadtwerke München gaben zusätzlich eine entsprechende Wasser-Sparanordnung für die sieben an die Münchner Wasserversorgung angeschlossenen Umlandgemeinden heraus.Nicht ausreichend Regen in SichtZuletzt ist der Wasserverbrauch in München nach Angaben eines Sprechers der Stadt auf mehr als 360 Millionen Liter pro Tag gestiegen. Der Durchschnittswert liegt demnach normalerweise bei 300 Millionen Litern. Die für die kommenden Tage vorhergesagten Niederschläge dürften nicht ausreichen, um die Wassersituation zu entspannen.
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»Nach einem außergewöhnlich trockenen Winter und Frühling sind die vorhandenen Ressourcen der Wasserversorgung Münchens derzeit äußerst strapaziert«, sagte Oberbürgermeister Dominik Krause (Grüne). Deshalb habe er in Abstimmung mit dem Referat für Klima- und Umweltschutz (RKU) und den Stadtwerken entschieden, verpflichtende Sparmaßnahmen zu ergreifen.











