An einem sonnigen Nachmittag, auf dem Weg in den Thüringer Wald, hat Carsten Schneider Zeit für grundsätzlichere Fragen. Der Umweltminister ist in seinem Wahlkreis unterwegs, hat einen Hersteller von grünem Stahl besucht und die Caritas, die Armen hilft, stromsparende Kühlschränke zu kaufen. Jetzt ist er auf dem Weg zu einem Projekt, das Luchse wieder ansiedelt. Er sitzt auf der Rückbank seines Dienstwagens, eines E-Autos. Herr Schneider, warum wollten Sie ausgerechnet Umweltminister werden?

Schneider überlegt, dann sagt er: »Ich mag die Natur.«