Quelle: dpa Bayern

14. Juli 2026, 14:58 Uhr

Bayern setzt beim Umgang mit NS-Raubkunst bei den Staatsgemäldesammlungen auf einen völlig neuen Ansatz. (Archivbild)

© Sven Hoppe/​dpa

Rund ein Jahr nach dem Wirbel um den Umgang in Bayern mit NS-Raubkunst stellt sich der Freistaat bei diesem Thema neu auf. Man werde am Institut für Zeitgeschichte (IfZ) in München ein wissenschaftliches Zentrum für Provenienzforschung und Restitutionsfragen NS-Raubgut einrichten, sagte Kunstminister Markus Blume (CSU) nach einer Kabinettssitzung. Hinzu komme eine unabhängige Kommission. Die letzte Entscheidung über eine Rückgabe an Opfer des großangelegten Kunstraubes der Nationalsozialisten soll aber laut Blume beim Freistaat bleiben.