Stand: 14.07.2026 • 07:38 Uhr
Für CO2-intensive Unternehmen geht es beim europäischen Emissionshandel um viele Millionen Euro jedes Jahr. Aktuell steht eine Reform an. Es geht um Regeln unter anderem für die Stahlbranche.
Die EU-Kommission wird am 17. Juli eines der wichtigsten Reformvorhaben des Jahres vorstellen: Eine Überarbeitung des europäischen Emissionshandels. Es ist das zentrale klimapolitische Instrument der Europäischen Union. Die Idee des Europäischen Emissionshandels (EU-ETS) ist in der Theorie bestechend simpel: Wer CO2 ausstößt, muss dafür zahlen. Wer Emissionen einspart, spart auch Geld.
In der Praxis ist der EU-ETS allerdings ein hochkomplexes System. So bekommen CO2-intensive Unternehmen wie zum Beispiel Stahlhersteller aktuell noch die meisten CO2-Zertifikate kostenlos. Diese Übergangsregelung sollte bis 2034 auslaufen - doch es wird wohl anders kommen. Um die Reform des EU-ETS tobt seit Monaten ein Lobbykampf.
Unternehmen fordern Kostenstopp












